Schlangen-Knöterich
Der Schlangen-Knöterich (Bistorta officinalis Syn.: Persicaria bistorta (L.) Samp., Polygonum bistorta L., Bistorta major S.F.Gray), auch Wiesen-Knöterich genannt, gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) http://www.ars-grin.gov/cgi-bin/npgs/html/taxon.pl?448786 Die Art bei GRIN. .
Die Art wird auch Schlangenwurz genannt, obwohl unter diesem Namen auch der Drachenwurz geführt wird. Im Volksmund wird diese Pflanzenart wegen der Form des Blütenstandes auch ?Zahnbürste? genannt.
Beschreibung
Er ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 100 cm erreicht, mit aufrechten, unverzweigten Stängeln. Das Rhizom ist s-förmig schlangenartig gewunden, davon leitet sich auch der Name ab. Die Spreite der Grundblätter sind oval bis länglich und werden bis 15 cm lang. Die Oberseite der Blätter ist dunkelgrün, die Unterseite bläulichgrün.
Die rosafarbenen Blüten sind 4 bis 5 mm lang und stehen in dichten zylindrischen Scheinähren, die etwa 2 bis 7 cm lang werden. Die Blüte besitzt acht Staubblätter und drei Griffel. Die Nussfrüchte sind dreikantig.
Vorkommen
Feuchte Humusböden, die reich an Stickstoff- und Mineralverbindungen sind. Man findet sie vor allem in Feuchtwiesen der Niederungen bis zur alpinen Stufe. Die Pflanze ist nahezu zirkumpolar verbreitet. In Europa fehlt diese Art weitgehend in Skandinavien. Im Süden ist sie nur in Gebirgen vertreten. Der Schlangenknöterich blüht von Mai bis Juli.
Er gehört zu den Zeigerpflanzen für Nässe.
Verwendung
Der Schlangen-Knöterich wird auch als Wildgemüse verwendet. Die stärkereichen Wurzeln, die auch Vitamin C enthalten, könne zum Beispiel zu Bratlingen verarbeitet werden. Die Blätter können wie Spinat zubereitet werden. Da alle Teile aber auch viel Oxalsäure und Gerbstoffe enthalten, sollten davon nur kleinere Mengen verzehrt werden.
Weitere Fotos
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