Bismarck-Klasse
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!bgcolor="#B0C4DE" colspan="3"| Bismarck-Klasse
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!bgcolor="#B0C4DE" colspan="3"| Übersicht
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|Typ:||Schlachtschiff
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|Namensherkunft:||Wasserlinie: 241,6 m
über alles: 251 m
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|Breite:||36 m
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|Tiefgang:||Entwurf: 8,68 m
Konstruktion: 9,3 m
Maximal: 9,9 m
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|Geschwindigkeit:||Dauerlast: 29 Seemeilen bei 20 Knoten
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|Antrieb:||3 Schrauben (Ø 4,70 m) über 3 Wellen; 138.000 Typschiff Bismarck, benannt nach dem früheren deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck, und deren Schwesterschiff Tirpitz.
Geschichte
Für nähere Angaben zur Geschichte und den Einsätzen der einzelnen Schiffe siehe Bismarck und Tirpitz.
Planung und Bau
Am 1. Juli 1936 wurde bei Blohm & Voss in Hamburg der Kiel des Schlachtschiffs F, der späteren Bismarck, gelegt. Einige Monate später folgten die Arbeiten an ihrem Schwesterschiff Tirpitz (zuvor Schlachtschiff G) auf der Kriegsmarinewerft in Wilhelmshaven. Beide Schiffsbauten entsprachen dem gleichen Entwurf, dem wiederum eine Gegnerschaft der französischen, nicht der britischen Marine zugrunde lag. Das französische Schlachtschiff Dunkerque war dabei besonders maßgeblich für die Spezifikationen der beiden Schiffe. Insbesondere Geschwindigkeit und Panzerschutz waren von großer Bedeutung.
Der Bau der Bismarck ab September und der Tirpitz ab April 1939 erfolgte angesichts des Kriegsausbruchs mit England unter hohem Zeitdruck, jedoch konnten die Schiffe erst im Frühjahr 1941 als einsatzbereit gelten.
Zwischen der Bismarck und der Tirpitz bestanden geringe bautechnische Unterschiede. Der auffälligste davon war der bei der Tirpitz bis an den Rand des Oberdecks vorgezogene Aufbau zwischen den beiden hinteren Türmen der Mittelartillerie. Deshalb konnten die Hauptkräne der Tirpitz anders als auf der Bismarck nicht auf dem Oberdeck, sondern auf dem so entstandenen darüber gelegenen Deck aufgestellt werden. Hinter diesem Vorsprung wurden dann im Herbst 1941 nach der Verlegung nach Norwegen die dort noch von den im Rahmen von Weserübung 1940 gesunkenen Zerstörern vorhandenen Torpedo-Vierlingssätze als Zusatzbewaffnung installiert, eine Bewaffnung, die auf der Bismarck nicht vorhanden war. Das zusätzliche Gewicht erhöhte die Verdrängung der Tirpitz und ihren Tiefgang, so dass sie um knapp 1.000 ts schwerer war als ihr Schwesterschiff. Damit war die Tirpitz das größte je fertiggestellte deutsche Kriegsschiff.
Nach Beginn der Bauarbeiten am Schwesterschiff Bismarck wurden noch Änderungen vorgenommen, die in die Konstruktion der später begonnenen Tirpitz einfließen konnten. Diese Verbesserungen betrafen vor allem die Bunkerzellen im Schiffsrumpf, die anders aufgeteilt waren. Dadurch konnte die Tirpitz mehr Treibstoff mitführen als die Bismarck. Bei der Bismarck konnten diese Änderungen nicht mehr berücksichtigt werden, da ihr Bau bereits zu weit fortgeschritten war.
Bei der Tirpitz waren auch die beiden achteren Flak-Leitstände, die sich hinter dem Großmast befanden, durch kugelförmige Hauben ("Wackeltöpfe") geschützt. Auf der Bismarck sollten diese Hauben nach Abschluss des Unternehmen Rheinübung in einem der besetzten französischen Atlantikhäfen eingebaut werden, wozu es durch den Totalverlust der Bismarck nicht mehr kam.
Einsätze
Die Bismarck lief am 18. Mai 1941 zu ihrer ersten und letzten Fahrt, dem ?Unternehmen Rheinübung? aus. Nach der Versenkung des britischen Schlachtkreuzers HMS_Hood in der Meerenge zwischen Island und Grönland, der Dänemarkstraße, ging es unter britischer Verfolgung weiter in Richtung St. Nazaire (Frankreich). Nach einem schweren Gefecht sank die Bismarck am 27. Mai 1941 im Atlantik. Auch die Tirpitz unternahm mehrere Einsätze gegen die Briten. Jedoch wurde sie dabei von britischen Aufklärern entdeckt und musste ihr Unternehmen abbrechen und zu ihrem Liegeplatz in Trondheim zurückkehren. Eines dieser Unternehmen mit dem Codenamen ?Rösselsprung? gegen den Geleitzug PQ 17 ist das klassische Beispiel für die sogenannte ?Fleet-in-being?-Rolle der Tirpitz: ihre bloße Präsenz zwang die Briten, ihren Schiffsverkehr in diesem Seegebiet durch schwere Einheiten schützen zu lassen, und ihr Auslaufen ? ohne direkt Feindberührung zu haben ? nahm Einfluss auf die Aktionen des Gegners. Mittelbar war die Tirpitz durch diese Operationen hinsichtlich der Erfüllung des Primärauftrages, der Schädigung der alliierten Nachschublinien, viel erfolgreicher als ihr legendäres Schwesterschiff Bismarck.
Technik
Beiboote
Die Schiffe der Bismarck-Klasse verfügten über eine umfangreiche Ausstattung an Beibooten. Diese umfasste:
Die Schiffe der Bismarck-Klasse waren mit jeweils vier Wasserflugzeugen vom Typ Informationen über die Bismarck-Klasse
*http://www.bismarck-class.dk/ (engl.)

