Johann Rudolf von Bischoffwerder
Johann Rudolf von Bischoffwerder (13. November 1741 zu Ostermondra bei Kölleda, ? 31. Oktober 1803) war ein Günstling und Berater Friedrich_Wilhelms_II. von Preußen.
Bischoffwerder, aus einer sächsischen adligen Familie, studierte in Halle, wurde 1760 Kornett im königlich preußischen Leibkarabinierregiment, nach dem Frieden Kammerherr am kursächsischen Hof und Stallmeister des Herzogs Karl_von_Kurland, trat 1778 wieder in preußische Dienste und kam in die Umgebung des Prinzen von Preußen, späteren Königs Friedrich Wilhelm II., dessen unbedingtes Vertrauen er zu erwerben wusste.
left|thumb|250px|Frankreich, welche zum Krieg von 1792 führte.
Der ungünstige Verlauf desselben bewirkte, dass die Gunst, in der Bischoffwerder bisher beim König stand, erkaltete. Doch ließ er sich als damaliger preußischer Außenminister bei der polnischen Teilung noch große Güterkomplexe vom König schenken. Mit Wöllner im Verein wirkte er besonders für die mystischen Bestrebungen der Rosenkreuzer. Nach Friedrich Wilhelms II. Tod 1797 überbrachte er dem neuen Herrscher die königlichen Insignien, ward aber verabschiedet und starb 31. Oktober 1803 auf seinem Landgut Marquardt bei Potsdam. Mit seinem Sohn, der Generalmajor wurde, erlosch das Geschlecht der Bischoffwerder in Preußen.
Literatur
* Theodor Fontane - Havelland / Marquardt von 1795 bis 1803 (dort: Bischofswerder)
Weblinks
• Preußen-Chronik

