Birdy
Birdy ist ein Antikriegsfilm von Alan Parker aus dem Jahre (1984).
Handlung
Nach einem Einsatz in Vietnam kehren zwei Freunde mit Verletzungen in die Heimat zurück. Sergeant Al Columbato (Nicolas Cage) mit physischen, der andere ? von allen Birdy genannt (Matthew Modine) ? mit mentalen. Er zieht sich immer mehr in eine Innenwelt zurück, in der er seine Faszination für Vögel auslebt. Der Film beschreibt die Besuche des Sergeants bei seinem Freund in der Psychiatrie, in der seine Kriegstauglichkeit wieder hergestellt werden soll. Auf verschiedenen Ebenen beschreibt der Film die Kindheit und Freundschaft der beiden, die Vietnam-Erlebnisse, die beide eindrücklich prägen, sowie ihre Bemühungen, das Erlittene zu verarbeiten. Versucht der überzeugte Soldat zunächst, seinen Freund zur Rückkehr zu überreden, kommen ihn allmählich Zweifel daran, ob für Birdy das selbstgewählte Leben nicht das richtige ist.
Hintergrund
* Die Vorlage von William Wharton war im Zweiten_Weltkrieg angesiedelt.
* Die Filmmusik stammt von Peter Gabriel.
Kritiken
Lexikon des internationalen Films: Brillant und mitreißend inszeniertes Psycho-Drama mit überzeugenden Darstellern. In hochemotionalen Bild-Ton-Montagen beschwört der frühere Werbefilmer Parker die Utopie eines freien Lebens, die Schrecken des Krieges und die Solidarität einer Männerfreundschaft. Der geballte Einsatz filmischer Raffinessen wirkt allerdings manchmal allzu berechnet und synthetisch.
Auszeichnungen
Bei den Internationalen_Filmfestspielen_von_Cannes_1985 wurde der Film mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.
Weblinks
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