Bippen
Bippen ist eine Gemeinde innerhalb der Niedersachsen.
Geografie
Geografische Lage
Bippen liegt im Norden der Ankumer Höhe und grenzt im Nordosten an das Artland sowie im Westen an den Landkreis Emsland
Klima
Gemäßigtes Seeklima beeinflusst durch feuchte Nordwestwinde von der Nordsee. Im langjährigen Mittel erreicht die Lufttemperatur in Bippen 8,5° - 9,0°C und es fallen ca. 700 mm Niederschlag. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 20-25 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25° C übersteigt) gerechnet werden.
Nachbargemeinden
Bippen grenzt im Norden an Berge, im Osten an Eggermühlen, im Süden an Fürstenau sowie im Westen an den Landkreis Emsland mit den Gemeinden Andervenne, Handrup und Wettrup.
Gemeindegliederung
Gemeindeteile:
*Bippen
*Dalum
*Hartlage-Lulle
*Klein Bokern
*Lonnerbecke
*Ohrte
*Ohrtermersch
*Vechtel
*Restrup
Geschichte
1993 wurde die 900-Jahr-Feier gefeiert (Erwähnung in einer Urkunde aus dem Kloster Corvey als "bipehem").
In der Gemeinde wurde im Ortsteil Dalum im 19. Jahrhundert ein Hortfund der Schnurkeramiker bzw. Einzelgrabkultur gemacht. Es handelte sich um einen Osenhalsring und eine sehr seltene Kupferaxt. Die heutige Gemeinde Bippen wurde bei der Gebietsreform 1972 aus den Gemeinden Bippen, Dalum, Hartlage-Lulle, Klein-Bokern, Lonnerbecke, Ohrte, Ohrtermersch und Vechtel gebildet. Zum Kirchspiel Bippen gehören ferner die Ortschaften Restrup, Hekese, Döthen und Bockraden.
Evangelische Kirche
Die Geschichte Bippens ist eng verbunden mit ihrer St. Georgs-Kirche. Mit dieser evangelisch-lutherischen Kirche verfügt Bippen über die älteste Kirche des Osnabrücker Nordlandes. Bereits 855 stand die Kirche unter dem Patronat des Klosters Corvey. Bereits vor der ersten Jahrtausendwende befand sich hier ein Taufort für die Bewohner eines Gebietes, das relativ genau der heutigen Samtgemeinde Fürstenau entspricht.
Der Bezug zum Wasser mag sich auch im Ortsnamen wiederfinden. Eine Theorie leitet den Ortsnamen jedenfalls ab von "bipehem" = "an bewegten Quellen gelegen".
Der romanische Vorgängerbau ist noch heute von außen gut zu erkennen (zugemauerte Rundbogenfenster, Schwagsdorfer Pforte). Der Kirchturm wurde 1245 errichtet.
Die Kirche wurde um 1490 nach Osten hin erweitert und erhielt ihre gotische Gestalt in drei Langhausjochen und polygonalem 5/8-Chor. Der Anbau einer Sakristei erfolgte um 1700.
Die Innenausstattung entstammt dem Rokoko und ist unverändert erhalten (1695/1696). Altar mit Orgelaufsatz von Gerhard Georg Wessel aus Osnabrück (Kreuzigungsbild, Apostelfiguren Petrus und Paulus, Tetragramm, König David).
Ältestes Stück der Innenausstattung ist der Taufstein, eine Bentheimer Fünte (um 1200).
Rechts neben dem Seiteneingang befinden sich Wetzrillen.
Politik
Gemeinderat
• Partei Deutschlands/'>SPD] 9 Sitze
• Demokratische Union Deutschlands|CDU] 6 Sitze
(Stand: VIDEO-NEWS UND ANGEBOTE

