Ektoplasma (Parapsychologie)
Der Begriff Ektoplasma wurde von Charles R. Richet in die Parapsychologie übernommen und soll einen Stoff bezeichnen, der angeblich bei einem Medium aus den Körperöffnungen treten soll. Ektoplasma soll grau-weiß sein, schaumig oder leichte Fäden ziehen. Laut Berichten von Richet und anderen Wissenschaftlern der damaligen Zeit könne es aber auch, bei vollständigeren Materialisationen fester werden. Ektoplasma (später auch Teleplasma genannt) sei sehr lichtempfindlich und somit unter normalen Bedingungen kaum sichtbar, nur in dunklen oder mit Rotlicht beleuchteten Räumen. Skeptiker betrachten Ektoplasma eher als ?lichtscheu? - sie meinen, es handle sich um Gaze, die nur im Dunklen als Ektoplasma verwendet werden könne, weil sie bei Licht als Gaze erkennbar sei.
Verwendung in Kunst und Kultur
*In dem Film Ghostbusters bestehen die Geister daraus.
*Im Computerspiel Guild Wars stellt es in Form einer Ektoplasmakugel ein seltenes Handwerksmaterial dar.
*Im Computerspiel ?Morrowind? und dessen weiteren Teil ?Oblivion? bestehen Geister daraus, wobei es nach derem Tod als schleimige Masse auf den Boden fällt und als Ware mitgenommen werden kann.
*?Refried Ectoplasm?, eine Langspielplatte der englisch-französischen Band Stereolab, erschienen 1995.
Literatur
• von Schrenck-Notzing|Albert Freiherr von Schrenck-Notzing]: Materialisationsphänomene, Erstausgabe 1913 (2. Auflage 1924)
• S. Burroughs]: ?Naked Lunch?, Roman
Weblinks
[http://www.randi.org/encyclopedia/ectoplasm.html Eintrag in der Encyclopedia of Claims, Frauds, and Hoaxes of the Occult and Supernatural] (engl.)

