Biologische Anstalt Helgoland
Die Biologische Anstalt Helgoland (BAH) ist eine meeresbiologische Forschungs- und Serviceeinrichtung auf der Nordseeinsel Helgoland. Nachdem Helgoland aus britischem Besitz zum Deutschen Reich gekommen war, wurde die Königlich Preußische Biologische Anstalt auf Helgoland 1892 gegründet.
Hier entstanden viele Beschreibungen der lokalen Flora und Fauna und der Begriff Plankton. Die Biologie der Fische in der Nordsee und der Vogelzug wurden untersucht.
Die Zweigstation in List auf der Insel Sylt wurde 1924 eingerichtet. Hier konnte nach der Zerstörung der Gebäude auf Helgoland nach dem Zweiten Weltkrieg provisorisch weitergearbeitet werden. 1981 wurde in Hamburg ein weiteres Institutsgebäude als neue Zentrale eingerichtet.
Nachdem die BAH 20 Jahre direkt dem Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstellt war, ist sie seit 1998 Teil der Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI).
Die Biologische Anstalt Helgoland unterhält Forschungslabors, meeresbiologische Materialversorgungseinrichtungen für Forschungs- und Lehranstalten (Tauchergruppe, Tierversand), deutschlandweit einzigartige Kurssäle mit Seewasserversorgung für studentische und schulische Exkursionen und akademische Fortbildungen sowie eine der längsten Plankton-Daueruntersuchungen weltweit.
Weblinks
[http://www.awi.de/de/institut/standorte/helgoland/ Die BAH im AWI]

