Bingen (bei Sigmaringen)
Bingen ist eine Gemeinde im Donau mündet.
Nachbargemeinden
Scheer
Sigmaringendorf
Sigmaringen
Veringenstadt
Gemeindegliederung
Die Gemeinde besteht neben Bingen selbst aus den Ortsteilen Hitzkofen, Hochberg und Hornstein.
Geschichte
Bingen wird erstmals 1231 erwähnt. Zu dieser Zeit gehört es zur Grafschaft Sigmaringen. Es gibt jedoch keinen eigentlichen Ortsherren und infolgedessen auch kein Gericht. Die betroffenen Grundherren, die Herren von Bingen, das Kloster Zwiefalten, die Grafschaft Sigmaringen sowie die Herren von Hornstein übten jeweils die Hoheit über ihre eigenen Untertanen aus.
1431 wurde den Herren von Hornstein und von Reischach ein Niedergericht verliehen, welches 1507 gegenüber denen von Reischach wiederholt wurde.
Im Jahr 1787 verkauften die von Hornstein den Ort an Hohenzollern-Sigmaringen.
Politik
Wappen und Flagge
Das Wappen von Bingen zeigt ein geteiltes Schild, oben in Gold zwei rote Schräglinksleisten, dazwischen drei, außen je zwei sechsstrahlige rote Sterne, unten in Rot ein stehender goldener Hirsch.
Die Farben der Gemeinde sind Rot-Gelb.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Auf der Gemarkung Bingen liegt die Besserungsanstalt hinter sich. Der Wahlspruch der damaligen Besitzer lautet "Was ich will das wag ich, was mich trifft das trag ich". Heute ist die Ruine frei zugänglich und dank eines Fördervereins überwiegend renoviert. Die Ruine an sich befindet sich noch immer in Familienbesitz.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Der Öffentliche_Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 441.
Persönlichkeiten
Johann Schreck, auch Terrentius Constantiensis, Deng Yuhan Hanpo, Deng Zhen Lohan (1576-1630), Jesuit, Chinamissionar, Botaniker, Astronom
Tanja Gönner, Politikerin (CDU), ehemalige Bundestagsabgeordnete und Sozialministerin von Baden-Württemberg, zur Zeit Umweltministerin von Baden-Württemberg, ist in Bingen aufgewachsen
Weblinks
• Ruine Hornstein

