Köln-Bilderstöckchen
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Bilderstöckchen ist ein Stadtteil im Norden von Köln.
Lage
Der Stadtteil ist 371 ha groß und befindet sich zwischen Bahndamm, dem stillgelegten Rangierbahnhof Köln-Nippes, dem zum Nippeser Stadtbezirk gehörenden Blücherpark, Kiesgruben und den Autobahnen A57 und A1.
Nach Norden schließt sich heute ein neues Gewerbegebiet zwischen Longericher Straße und Robert-Perthel-Straße an.
Geschichte
Der Name Bilderstöcken kommt von einem Bilderstock oder Heiligenhäuschen, das als Grenzmarke urkundlich erstmals 1556 erwähnt wurde und dem Stadtteil seinen Namen gab. Als 1860 dieser Bilderstock erneuert wurde, war hier noch offene Feldflur. Mit dem Bau des Bahnhofs Nippes im Jahre 1898 und des Schlachthofes entstanden an der heutigen Escher Straße die ersten Wohnhäuser. Durch die Nippeser Bau- und Spargenossenschaft erfolgte der Bau von Häusern an der Nievenheimer Straße in der Nähe des Nippeser Friedhofs. 1903 wurde eine Schule an der Osterather Straße errichtet. Mit dem Bau eines Artilleriedepots im Jahre 1909 stagnierte zunächst der Bau von Bilderstöckchen. In den 1920er Jahren wurden einige wenige Mietshäuser gebaut. Als in den 1930er Jahren die Stadt Köln das ehemalige militärische Gebiet besaß, wurde mit Hilfe der Siedlungsgesellschaft "Am Bilderstöckchen" und verschiedener katholischer Organisationen zunächst ein Umbau der Depothallen in Wohnungen durchgeführt. Als erstes Mietwohnungsgebäude der Siedlungsgesellschaft wurden 1937 die zehn 150 Meter langen Hallenbauten in Reihenhäuser umgebaut.
Kultur und Freizeit
Der historische Blücherpark entstand zwischen 1910 und 1913 als einer der ersten Volksparks in Köln. Zunächst war er an Neuehrenfeld angebunden und zählt zu einem wichtigen Erholungsraum.
Bauten
* Heckhof, errichtet 1850-1860
* Wegekreuz, befindet sich am Heckhof, errichtet 1860
* Bildstock um 1860
* Gedenkkreuz, an der Longericher Straße, errichtet 1717
Literatur
* 25 Jahre Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft "Am Bilderstöckchen" GmbH Köln. 1957
* Handbuch des Erzbistums Köln, Bd.1, 26. Ausgabe Köln 1966, S. 233.
Weblinks
• Homepage der Stadt Köln für Bilderstöckchen

