Bílá
Bílá (deutsch Bila) ist eine Gemeinde mit 298 Einwohnern in Kor?a, zu denen der Grenzübergang Bílá/Kloko?ov führt. Südlich besteht auf dem Bumbálka-Pass mit dem Grenzübergang Bílá-Bumbálka-Makov eine weitere Verbindung ins Nachbarland.Geschichte
In den tiefen Wäldern der Beskiden bildete die Ostrawitza seit etwa 1100 eine natürliche Grenze zwischen dem Herrschaftsgebiet der Premysliden und dem piastischen Herzogtum Oppeln. Zum Schutz dieser Grenze wurde vermutlich auch die Burg ?or?týn (Schornstein bzw. Schaunstein) errichtet. Der Fluss trennte auch die Herrschaften Friedeck und Hochwald, von denen die letztere links des Flusses lag und seit 1177 zum Olmützer Bistum gehörte.
Erst zum Ende des 16. Jahrhunderts erreichte die Besiedlung auch die Beskidentäler. Hier entstanden Hütten und Hämmer sowie einzelne Gehöfte, darunter 1817 Bílá. Die kleine Ansiedlung gehörte zu Ostrawitz. 1908 entstand die Eisenbahn nach Althammer.
1951 wurde ein Gebietsaustausch zwischen Ostravice und Stáre Hamry. In diesem Zuge wurden die Ansiedlungen Baraní, Bílá und Mezivodí aus Ostravice ausgegliedert und zur neuen Gemeinde Bílá. Durch den Bau der Talsperre ?ance-?e?ice erfolgte die Stilllegung der Eisenbahnstrecke an Bílá. 1974 wurde das Gebirgsdorf nach Stáre Hamry eingemeindet. 1991 erhielt es die Selbstständigkeit zurück.
Bílá ist ein bekanntes Wintersportzentrum, am Berg Zbojnická befindet sich die bekannteste Abfahrtspiste des Ortes mit einem 900 m langen Schlepplift. Daneben bestehen weitere drei Schlepplifte an kleineren Pisten.
Sehenswürdigkeiten
*Jagdschlösschen Bíla
• des hl. Friedrich, 1875 erbaut
*[[Burgstall] ?or?týn
Weblinks
• Website der Gemeinde
• Wintersportmöglichkeiten in Bílá
• Jagdschlösschen Bílá
• Kirche des Hl. Friedrich
• ?or?týn

