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Bijlands Kanaal
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Der Rhein ist die am stärksten befahrene WasserstraßeEuropas. Er hat eine Gesamtlänge von ungefähr 1320 km, 883 davon sind für die Großschifffahrt nutzbar. Die mittlere Abflussmenge kurz vor dem Delta beträgt 2.330 m³/s. Die höchste dort je gemessene Abflussmenge beträgt 12.000 m³/s (Hochwasser 1926), die niedrigste 600 m³/s (Sommer 1947).
Der Name "Rhein" geht möglicherweise (wie auch der Name der Rhône oder die antike Bezeichnung Rhaina für die Wolga) auf das indogermanische Verb re oder ri für "fließen" zurück. Aus dieser Wurzel entstanden z. B. auch das deutsche Verb "rinnen" oder das altgriechische rhëin für "fließen". Die Kelten nannten den Fluss Rhenos, die RömerRhenus. Möglicherweise wurde der Name zuerst von der vorrömischen (rätischen?) Bevölkerung im Quellgebiet des Rheines benutzt und dann von Kelten und Römern übernommen. Der Name könnte aber auch von den Kelten selbst eingeführt worden sein, bedeutet keltisch ro-ean doch "fließendes Gewässer" oder auch "großes Wasser".
Der Name des Rheins in Dialekten und anderen Sprachen des Einzugsgebiets: rätoromanisch Rein, schweizerdeutsch Rhy, französisch Rhin, letzeburgisch (luxemburgisch) Rhäin, ripuarisch Rhing, niederländisch Rijn, friesisch Ryn.
Der Name des Rheins in sonstigen Sprachen: englisch Rhine, dänisch und norwegisch Rhinen, schwedisch Rhen, keltisch Rhenos, lateinisch Rhenus, italienisch Reno, spanisch Río Rin, portugiesisch Rio Reno, rumänisch Rin, russisch ???? (????), tschechisch Rýn, polnisch Ren, ungarisch und kroatisch Rajna, arabisch ??? ??????, japanisch ????, , koreanisch ?? ?, chinesisch ???.
Oberhalb des Zusammenflusses von Vorder- und Hinterrhein zum Alpenrhein bei Tamins befindet sich das umfangreiche und weitverzweigte Einzugsgebiet der Quellflüsse des Rheins. Es liegt überwiegend im schweizerischen Kanton Graubünden und reicht vom Gotthardmassiv im Westen über das italienische Valle di Lei im Süden bis Davos im Osten. Die größten Quellflüsse sind Vorderrhein, Hinterrhein, Albula, Landwasser und Geglia_(Julia).
im Tal des Vorderrheins (Surselva)]]
Der Vorderrhein entsteht aus zahlreichen Quellbächen in der obersten Surselva und fließt etwa in West-Ost-Richtung. Von Tamins bis zum Tomasee (gerne als Quelle des Vorderrheins und auch des Rheins selbst angesehen) mit dem Rein da Tuma sind es etwa 70 km, von Tamins bis zum Val Maighels sind es allerdings etwa 74 km (Rein da Maighels). Am Tomasee hingegen weist eine Orientierungstafel auf die Gesamtlänge des Stroms hin: 1320 km bis zur Mündung. Das vom Reno di Medel entwässerte Val Cadlimo ist das einzige südlich des geomorphologischen Alpenhauptkamms gelegene Hochtal, das nach Norden in den Rhein entwässert. In seinem Unterlauf durchströmt der Vorderrhein die Ruinaulta (Rheinschlucht).
Der Hinterrhein fließt oberhalb seines Zusammenflusses mit dem Vorderrhein überwiegend in Süd-Nord-Richtung entlang der Talschaften Domleschg, Heinzenberg und Val_Schons, nur im Oberlauf in West-Ost-Richtung (Talschaft Rheinwald). Seine Quellbäche liegen im Adulamassiv, vor allem an Rheinwaldhorn und Güferhorn. Von Tamins bis zur Adula lässt sich eine Fließstrecke von etwa 64 km messen. In seinem Mittellauf fließt der Hinterhein durch die Via Mala.
In den Hinterrhein mündet bei Sils aus Osten die Albula, ein dem Oberlauf des Hinterrheins mindestens ebenbürtiger Wasserlauf. Die Albula selbst hat mit der Geglia (Julia) und dem Landwasser Zuflüsse mit großen Einzugsgebieten und entspringt oberhalb von Bergün/Bravuogn. Die Quellbäche des Landwassers liegen in einem weiträumigen Talsystem um Davos, die größten Quellbäche sind Dischmabach, Flüelabach und Totalpbach. Von Tamins bis zu den Quellbächen des Dischmabaches am Scalettapass und über dem Furggasee beträgt die Fließstrecke etwa 72 km. Das ist weiter als bis zu den Hinterrheinquellen (64 km), weiter als bis zum Tomasee (70 km) und beinahe ebenso weit wie zur Quelle des Rein da Maighels (74 km).
Insgesamt sind 13 Quellflüsse nach dem Rhein benannt. Im Einzugsgebiet des Hinterrheins befinden sich Reno di Lei, Averser und Jufer Rhein. Im Bereich des Vorderrheins (Rein Anteriur) befinden sich Rein da Tuma, Rein da Curnera, Rein da Cristalina, Maighelser Rhein (Rein da Maighels), Medelser Rhein, Nalpser Rhein (Rein da Nalps) und Valser Rhein. Im Dischmatal bei Davos, weit weg vom Hinterrhein, befindet sich der Ort ?Am Rin? (?Am Rhein?). In der Nähe, über dem Sertigtal, liegt das Rinerhorn.
= Alpenrhein
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Zwischen Tamins und seiner Einmündung in den Bodensee heißt der Rhein auch Alpenrhein. Auf knapp 100 km fließt er überwiegend in Süd-Nord-Richtung durch ein glaziales, breit ausgeräumtes, alpines Kastental, das Rheintal. Anfangs befindet sich der Rhein noch ganz im Kanton Graubünden und in der Schweiz. Bei Sargans verhindert eine nur wenige Meter hohe Landstufe, dass der Alpenrhein nicht durch Seeztal, Walensee und Zürichsee Richtung Aare fließt. In den unteren Talbereichen bildet der Alpenrhein die Grenze zwischen der Schweiz im Westen und Österreich und Liechtenstein im Osten.
Im Mündungsbereich des Rheins in den Bodensee ist ein Binnendelta ausgebildet. Es umfasst den Bereich zwischen dem Alten_Rhein im Westen und dem unteren Rheindurchstich im Osten. Diese Rheindelta genannte Gegend ist in weiten Teilen Natur- und Vogelschutzgebiet und umfasst die österreichischen Ortschaften Gaißau, Höchst und Fußach. Die Rheinregulierung mit dem oberen Rheindurchstich bei Diepoldsau und dem unteren Rheindurchstich bei Fußach wurde durchgeführt, um die fortwährenden Überschwemmungen in Kombination mit starken Sedimentationen im westlichen Rheindelta zu verringern. Der Alte Rhein ist flussaufwärts schiffbar bis Rheineck (etwa zwei Kilometer).
= Bodensee (Obersee)
=
Hauptartikel:Bodensee
Die Strömung des kalten, grauen Gebirgswassers setzt sich noch ein Stück an der Oberfläche des Sees fort und mischt sich nur wenig mit dem eher warmen, grünlichen Wasser des Obersees. Erst am sogenannten ?Rheinbrech? fällt die Strömung auf Grund der größeren Dichte von kaltem Wasser abrupt in die Tiefe ab. Die Strömung drängt erst wieder auf der anderen Seite am nördlichen deutschen Ufer vor der Insel Lindau an die Oberfläche und folgt diesem bis etwa Hagnau am Bodensee. Ein kleiner Teil der Strömung zweigt vor der Insel Mainau in den Überlinger See ab. Die Hauptströmung wird im ?Konstanzer Trichter? von der ?Rheinrinne? aufgenommen und zum Abfluss geleitet. Je nach Wasserstand ist diese Strömung auf der ganzen Länge deutlich wahrzunehmen.
Der Rhein trägt sehr große Mengen an Ablagerungen in den Bodensee ein. Daher ist im Mündungsbereich ein permanenter Kiesabbau mit Schwimmbaggern nötig. Die großen Sedimentfrachten sind auch Folge der umfangreichen Meliorationen flussaufwärts.
Vom Obersee führt der vier Kilometer lange Seerhein in den 30 cm tiefer gelegenen Untersee. Am Beginn des Seerheins, in der Mitte der alten Konstanzer Rheinbrücke, beginnt die Kilometrierung des Rheins (vgl. Kapitel Kilometrierung).
Auch im Untersee lässt sich die Strömung des vom Seerhein kommenden Wassers verfolgen und feststellen, dass es sich nur wenig mit dem Wasser des Untersees vermischt. Die nördlichen Teile des Untersees, Zeller See und Gnadensee, bleiben von dieser Durchströmung nahezu unberührt.
Bei Stein am Rhein, das am Westende des Untersees liegt, beginnt der Hochrhein. Unterhalb von Schaffhausen befindet sich der Rheinfall, der aufgrund seiner mittlerer Wasserführung von 373 m³/s (mittlerer Sommerabfluss ca. 700 m³/s) neben dem Dettifoss in Island als der größte Wasserfall Europas gilt. Der größte Teil des Hochrheins wird durch die zahlreichen Staustufen bestimmt. Auf den wenigen verbliebenen natürlichen Abschnitten gibt es immer noch mehrere, Laufen genannte Stromschnellen. Beim aargauischen Koblenz mündet die Aare, die mit einem durchschnittlichen Abfluss von 557 m³/s deutlich wasserreicher als der Rhein (439 m³/s) ist. Dieser hingegen hat den bis hierhin längeren Flusslauf.
= Oberrhein
=
Hauptartikel:Oberrhein
Das BaslerRheinknie markiert den Übergang vom Hoch- zum Oberrhein mit einer Änderung der Hauptfließrichtung nach Norden und dem landschaftlichen Wechsel vom relativ kleinkammrigen hochrheinischen Schichtstufenland zur breiten Riftzone des Oberrheingrabens. Bis zum Tertiär floss der Urrhein ab Basel noch weiter nach Westen Richtung Saône und Rhône. Die größten beiden Zuflüsse sind rechtsrheinisch: der Neckar mündet bei Mannheim, der Main gegenüber von Mainz. In der Nordwestecke des Oberrheingrabens, bei Bingen, beginnt beim Eintritt des Rheins in die Mittelgebirgsschwelle der Mittelrhein.
Der Oberrhein wurde ab 1817 durch Johann Gottfried Tulla im Zuge der Rheinbegradigung von einem in teilweise zahlreichen Haupt- und Nebenarmen mäandrierenden in einen schneller fließenden, von Dämmen flankierten und stärker erodierenden Strom umgewandelt. Der Schiffahrtsweg des Oberrheins wurde dabei um 81 Kilometer verkürzt. Überbleibsel der ursprünglichen Auenlandschaft finden sich in vereinzelten Restgebieten wie dem Taubergießen.
Zwischen Basel und Iffezheim ist der Rhein kanalisiert und mit zehn Staustufen aufgestaut. Auf einer Strecke von 180 km werden 150 m Höhenunterschied überwunden. Speziell zwischen Basel und Breisach führt das alte Flussbett des Rheins kaum Wasser. Die Wassermassen werden parallel dazu im Rheinseitenkanal(Grand Canal d'Alsace) geführt und dort außer für einen sicheren Schiffsverkehr zur Energiegewinnung in Wasserkraftwerken verwendet. Die Kanalisation hat durch den sinkenden Grundwasserspiegel nachteilige Folgen für Flora und Fauna. Da dem Rhein durch die Kanalisation kein Geschiebe mehr vom Oberrhein zugeführt wird, müssen unterhalb der Staustufe Iffezheim jährlich einige 100.000 Tonnen Rheinkies in den Strom gekippt werden. Damit wird eine größere Sohlenerosion und das Absinken des Grundwasser gemildert.
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Nördlich von Bonn weitet sich das enge Mittelrheintal zur Kölner Bucht, die wiederum in die Niederrheinische Bucht übergeht. Nördlich von Bonn mündet die Sieg in den Rhein, der von hier ab Niederrhein genannt wird (die Region_Niederrhein beginnt jedoch erst weiter nördlich).
Der Niederrhein schlängelte sich genauso wie der Oberrhein in vielen Schlingen durch die Niederheinische Bucht. Durch wasserbauliche Maßnahmen wurde er in ein festes Flußbett geleitet. Allerdings hat der Rhein hier durch weit zurückliegende Deiche bei Hochwasser mehr Ausdehnungsfläche als am Oberrhein zur Verfügung.
=
An der niederländisch-deutschen Staatsgrenze beginnt das Delta des Rheins.
Bis zur Verlegung der Mündung der Maas 1904 mündete deren Hauptarm bei Woudrichem in den rheinischen Hauptdeltaarm Waal. Davon unabhängig wird jedoch der Name der Maas (bereits seit der Antike) auf die Mündungsbereiche des Rheinsystems übertragen (Nieuwe Maas, Oude Maas, Maasmond), weswegen neben der Bezeichnung "Rheindelta" oft der Ausdruck "Rhein-Maas-Delta" benutzt wird. Bedingt ist auch der Mündungsbereich der Schelde ein Teil des Deltagebietes, daher die seltene Bezeichnung "Rhein-Maas-Schelde-Delta".
Der Rhein gabelt sich im Delta in zahllose natürliche Arme und künstliche Kanäle auf, die sich teilweise auch wieder vereinigen. Manche der Kanäle sind eigentliche Flussbetterweiterungen (u.a. Nieuwe Waterweg). Viele Delta-Arme haben für verschiedene Abschnitte unterschiedliche Bezeichnungen (siehe Planskizze). Nicht wenige Verbindungen wurden künstlich gekappt (u.a. Kromme Rijn, Waal-Maas-Verbindung bei Heerewaarden, Afgedamte Maas). Mancherorts wurden Wassermengen in andere Bahnen gelenkt (u.a. Bergse Maas, Nieuwe Merwede).
Das Rheinwasser verteilt sich an zwei Teilungen auf drei Hauptdeltaarme. An der Rheinteilung bei Millingen aan de Rijn verteilt sich das Rheinwasser auf die beiden nach Westen fließenden Ströme Waal (etwa 60%) und Nederrijn (etwa 40%). Wenige Kilometer unterhalb der Rheinteilung zweigt vom Nederrijn (dessen Hauptwässer ab Wijk bij Duurstede im Tal des Lek weiterfließen) die IJssel nach Norden ab. Nederrijn-Lek führen etwa 29% der ursprünglichen Gesamtwassermenge des Rheins, die Issel etwa 11%. Da die Waal Hauptverkehrsweg ist, wird ihr bei niedrigem Wasserstand mehr Wasser zugeführt. Zu erwähnen ist auch der bei Wijk bij Duurstede abzweigende, den Namen des Rheins übernehmende und bis Utrecht auch Krommer Rijn genannte Oude Rijn, der aber vom eigentlichen Rheinwasser (Nederrijn-Lek) abgedämmt wurde. Er besitzt bei Katwijk eine Verbindung zur Nordsee, aber auch diese war lange Zeit abgedämmt, stattdessen bestand eine Verbindung zum Leidsemeer und Haarlemmermeer.
Die Unterläufe von Waal, Lek und Maas sind auf natürliche und künstliche Weise vielfach untereinander verbunden. Das Rheinwasser von Waal und Lek münden schließlich in die Nordsee, hauptsächlich über Nieuwe Merwede (in die ehemalige MeeresbuchtHollands Diep) und Nieuwe Waterweg (dem auch die Rheinkilometrierung folgt). Die Issel mündet bei Kampen ins Ijsselmeer.
Im Laufe von Jahrtausenden verlagerte sich der Hauptmündungsarm von Nordost nach Südwest: Zu einer Zeit, als sich der Rhein bereits bei Wesel gabelte, floss das Hauptwasser im Bereich von Alter_Issel und heutiger Issel in Richtung des heutigen Ijsselmeers. Später folgte die Hauptwassermenge der Strecke Nederrijn-Oude Rijn. Eine weitere Verlagerung schuf den Abzweig des Lek. Vermutlich bereits zur römischen Zeit folgte das meiste Wasser dem Verlauf der Waal.
Die Veränderungen im Delta können nicht losgelöst von denen der Gesamtlandschaft und den dauernden Veränderungen der Küstenlinie betrachtet werden. Für Landverlust und Flussneuverläufe sorgten (unter dem Einfluss der Gezeiten) Sturmfluten, Flusshochwässer und Torfabbau, für Landgewinn Flusseintragungen, Moorbildung, Verschlickung und Einpolderungen. Eine der plötzlichsten Veränderungen der Küstenlinie und der Mündungsbereiche der großen Flüsse hatte die Elisabethflut genannte Sturmflut des Jahres 1421 erzeugt.
Wichtige Nebenflüsse
markiert die Ruhrmündung bei Rheinkilometer 780]]
Die Maas war bis 1904 mit 400 m³/s Abflussmenge und 920 km Länge einer der wichtigsten Zuflüsse des Rheinsystems. Seitdem mündet der Hauptteil des Maaswassers nicht mehr in die Waal, den Hauptarm des Rheindeltas, sondern vollständig in die ehemalige Meeresbucht Hollands Diep. Davon unabhängig existiert weiterhin die Benennung wichtiger Abschnitte von Armen des Rheindeltas nach der Maas (vor allem Nieuwe Maas und Oude Maas).
Der wasserreichste und zugleich viertlängste Nebenfluss des Rheins ist die Aare. Sie entwässert große Gebiete der Schweiz und bringt mit einem mittleren Jahresabfluss von 590 m³/s deutlich mehr Wasser ein, als der Rhein am Zusammenfluss selbst mitführt (470 m³/s). Jedoch hat der Rhein bis dahin eine leicht längere Fließstrecke zurückgelegt. Zudem ist der kurz vorher erfolgende Zufluss der zwei großen Alpenflüsse Limmat und Reuss in die Aare zu berücksichtigen. In der Reihe der wasserreichsten Rheinzuflüsse folgen Mosel (290 m³/s), Main (190 m³/s) und Neckar (140 m³/s).
Die längsten Rheinzuflüsse (über 200 Kilometer Länge) sind Mosel (544 km), Main (524 km), Neckar (367 km), Aare (291 km), Lippe (255 km), Lahn (242 km), Ruhr (221 km) und die elsässische Ill (208 km).
In der Tabelle sind alle Zuflüsse mit mindestens 60 Kilometer Flusslänge aufgeführt. Zusätzlich zu erwähnen ist die 32 Kilometer lange, in den Untersee mündende Radolfzeller Aach, da sie Wasser aus der Donauversickerung aufnimmt. | valign="top" |
Die für die Schifffahrt wichtigsten Pegel sind Duisburg-Ruhrort und Kaub. Duisburg ist relevant für die Strecke bis Koblenz, Kaub für südliche Bestimmungsorte. Die Pegelstände sind wichtig für die Ladetiefe und damit die Tauchtiefe bei Niedrigwasser. Man lädt so beispielsweise 80 bis 120 cm auf den Pegel Kaub je nach Risikobereitschaft. Gegebenenfalls muss ein Hafen angelaufen werden, um das Schiff zu leichtern. Für die Bergfahrt auf dem Mittelrhein ist dies zum Beispiel in Bad Salzig für Tankschiffe und in St.Goarshausen für sonstige Ladungen möglich. Da die Schiffe nicht mehr volle Ladung transportieren können, verteuert sich die Fracht. Deshalb wird bei bestimmten Wasserständen an den Pegeln Duisburg, Köln und Kaub in der Frachtschifffahrt ein Kleinwasserzuschlag (Kwz) erhoben:
* Kwz. Pegel Kaub ab 150 cm für südliche Häfen
* Kwz. Pegel Köln ab 195 cm für Häfen zwischen Köln und Koblenz
* Kwz. Pegel Duisburg ab 270 cm für Häfen nördlich Köln bis Duisburg
* Kwz. Pegel Emmerich ab 70 cm für alle rheinabwärts liegende Häfen.
Alle Rheinpegel weisen eine Hochwassermarke I und II aus. Bei Hochwassermarke I soll nur noch in der Fahrwassermitte gefahren werden, zu Tal maximal mit 20 km/h (Ausnahme Gebirgsstrecke 24 km/h). Dies wird von der Wasserschutzpolizei überwacht.
Bei Erreichen der Hochwassermarke II wird im betreffenden Bereich die Schifffahrt total gesperrt.
Die entsprechenden Hochwassermarken sind bei Pegel_Köln beschrieben.
Fahrrinnentiefen
Die angestrebten Wassertiefen sind nicht immer vorhanden. Es ist dabei zu beachten, dass diese Tiefen sich nicht auf die ganze Strombreite, sondern nur auf die Fahrrinne erstrecken, so dass besonders Schleppzüge und längere Schubverbände bei tiefer Abladung vermeiden müssen, den Grenzen der Fahrrinne zu nahe zu kommen oder sie zu überschreiten. Die zuständige Wasser- und Schifffahrtsdirektion gibt in gewissen Zeitabständen, sobald sich wesentliche Veränderungen ergeben, bekannt, welche geringsten Wassertiefen auf einzelnen Teilstrecken durch Peilungen festgestellt wurden.
Beim Abladen der Schiffe ist stets darauf zu achten, dass die nach den Pegelablesungen und den Bekanntmachungen der Wasser- und Schifffahrtsdirektionen sich ergebende Fahrrinnentiefen nur die vorgehaltenen Tiefen, nicht aber die größte zulässige Tauchtiefe der Schiffe angeben; diese ist je nach der Beschaffenheit der Flusssohle (Fels oder Kies), der Bauform der Fahrzeuge, der Menge der Ladung, der Höhe und Tendenz der Wasserstände, in jedem Fall geringer anzunehmen als die Sohlentiefe. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung lehnt es grundsätzlich ab, den Schifffahrttreibenden irgendwelche Vorschriften oder Ratschläge für das Maß der Abladung zu geben.
Der Schiffsführer muss aufgrund von §§ 1.04 und 1.06 der RheinSchPV unter Beachtung aller Umstände, insbesondere des Tiefgangs während der Fahrt (Absenkung durch Schraubensog) und der möglichen Gefahr in Verbindung mit der Ladung, den Tiefgang seines Schiffes in eigener Verantwortlichkeit bestimmen.
Die Zuständigkeit der Beamten der ?zuständigen Behörde? (Wasserschutzpolizei), den Schiffern gemäß
§ 1.19 RheinSchPV diesbezüglich Weisungen zu erteilen bleibt davon unberührt. So können zu tief abgeladene Fahrzeuge, welche Sicherheit, Ordnungsmäßigkeit und zügigen Ablauf der Schifffahrt gefährden, gegebenenfalls an der Weiterfahrt gehindert werden.
= Verkehrsregeln
=
Auf dem Rhein gelten detaillierte Verkehrsregeln. Ohne diese wäre ein solch dichter Verkehr unterschiedlichster Fahrzeuge nicht möglich. Die Regeln stehen in der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung geschrieben. Die wichtigsten davon sind die Folgenden:
* Ab Rheinkilometer 769 (Duisburg-Ehingen) bis zur deutsch-niederländischen Grenze findet die ?geregelte Begegnung? statt. (Begegnung Backbord an Backbord), die Talfahrt geht dabei am rechten Ufer zu Tal, die Bergfahrt am linken Ufer zu Berg.
* Oberhalb des Rheinkilometers 769 weist die Bergfahrt der Talfahrt den Weg. Hier wechseln Talfahrt und Bergfahrt die Seiten je nach Verlauf der Fahrrinne. Begegnen sich hierbei zwei Schiffe an Steuerbord (?Linksverkehr?), wird rechts (Steuerbord) eine blaue quadratische Tafel ausgeklappt. Diese Tafel ist gekoppelt mit einem weißen Blinklicht für die Nachtfahrt.
Weiterhin gibt es die ?geregelte Begegnung? von der Neckarmündung (km 428,20) bis Lorch (km 540,20), und danach gilt bis km 556,00 ein ?Rechtsfahrgebot?, das heißt, die Mittellinie der Fahrrinne darf nicht überfahren werden.
* Zur Kennzeichnung ist der Schiffsname, Name des Heimathafens und eine 7-stellige amtliche Schiffsnummer am Heck angebracht. Beidseitig am Bug steht nur der Name des Schiffes. An den Längsseiten kommen noch die Angaben für die Größe (Tonnage), Länge und Breite hinzu.
* Die Tiefgangsanzeiger, eingeteilt in Dezimeter, stehen links und rechts an der Bordwand.
* Oberhalb der genannten Anzeigen ist die ?Eichmarke? aufgeschweißt.
* Die Flagge des Heimatlandes wird am Heck gesetzt, die Reedereiflagge am vorderen Mast, auch genannt die ?Fahrflagge?.
* Weitere Signalfahnen oder ?blaue Kegel? weisen auf besondere Bedingungen hin, wie zum Beispiel feuergefährliche Fracht bei Tankschiffen und auch bei Trockenfrachtern.
* Signallaternen: Topplicht vorne weiß, Backbordlicht rot und Steuerbordlicht grün, an den Seiten des Steuerhauses. Hecklicht weiß, achtern am Heck.
* Bei Havarie wird eine rot-weiße Flagge gesetzt.
* Schleppverbände werden mit einer gelb-schwarzen Tonne und einem gelben Ball gekennzeichnet.
(Zu den Kategorien Schifffahrt siehe unten)
= Wahrschau
=
Wahrschau bedeutet in der Fachsprache der See- und Binnenschifffahrt soviel wie ?Achtung? oder ?Vorsicht?. Das Wort ist verwandt mit dem niederländischen Wort waarschuwing (Warnung).
Gesetzliche Wahrschau auf dem Rhein
An Brückendurchfahrten und Stromschnellen, die wegen ihrer Enge nur in einer Richtung befahren werden dürfen, sind Wahrschauen eingerichtet.
* Bei Verkehrsregelungen zeigen sie Zeichen nach § 6.08 RheinSchPV (Straßenverkehrsordnung für den Rhein) für ?keine Durchfahrt? und ?Durchfahrt frei?. Die Wahrschauer sind Bedienstete der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Gebühren für den Wahrschaudienst werden nicht erhoben.
* Die von diesen zu setzenden Zeichen sind in der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung festgelegt (§ 12.02 RheinSchPV).
* Die Wahrschauer sind nicht berechtigt, private Auskünfte über Schiffspositionen und dergl. zu erteilen.
Die Wahrschau zwischen St. Goar und Oberwesel erfolgt mit fest am Ufer installierten Lichtsignalen für die Bergfahrt sichtbar am Bankeck, Lützelsteine (gegenüber Loreley), Betteck und Kammereck. Für die Talfahrt angebrachte Signalstellen befinden sich am Ochsenturm und am Kammereck.
Private Wahrschauer oder Orderstation
Private Wahrschauer erfragen die Schiffspositionen. Gegen Entgelte werden diese Informationen weiter gegeben an die entsprechenden Speditionen oder Reedereien. Beispiel: Das Schiff XX hat als Zielhafen die Stadt XY. Unterwegs wird die Ladung verkauft, ein anderer Eigentümer, ein neuer Zielhafen. Oder: Die Reedereien wollen wissen, wann ihr Schiff wo ist.
Am gesamten Rhein waren bis in die 1970er Jahre hinein von ehemals Dutzenden Wahrschaustationen nur noch wenige erhalten, am unteren Niederrhein von ehemals drei nur noch eine. Die modernen Kommunikationsmöglichkeiten machen eine ?neue Order? überflüssig.
Wahrschaupontons
Dies sind im Eigentum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung stehende, gelb angemalte, etwa 5 × 3 Meter große Pontons. Auf den Pontons selbst befinden sich Vorrichtungen für die Anbringung von Schifffahrtszeichen bei Tag und Nacht. Ober- und unterhalb einer Schiffsunfallstelle, an Wasserbaustellen, zeitweisen Fehltiefen und Brückenarbeiten, wird jeweils ein Ponton verankert. Hier kommt wieder die Hintergrundbedeutung des Wortes ?Wahrschau? zum Tragen: Achtung!/Vorsicht!
Brücken
Siehe auch: Liste der Rheinbrücken Brücken prägen das Erscheinungsbild des Rheins wesentlich mit. Zu den ersten festen Brücken gehören vermutlich die Brücken der Römer, die ebenso wie die Brücken des Mittelalters und der Frühneuzeit aus Stein oder Holz gebaut waren. Eine einschneidende Veränderung erfolgte durch die Verwendung neuer Materialien und Techniken im Rahmen der Industrialisierung. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren es vor allem Eisenbahnbrücken, die durch Größe und Material (Stahl) einen neuen Akzent setzten (vgl. Hohenzollernbrücke in Köln). In der Hochzeit der Moderne und des Automobilverkehrs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde diese Rolle von zahlreichen neuen Straßenbrücken, darunter große Autobahnbrücken, eingenommen. Dominierend für das Erscheinungsbild wurde neben Stahl der WerkstoffBeton und neue Brückenbautechniken (vgl. Südbrücke_Koblenz). Einen relativ neuen Akzent setzen die seit Ende des 20. Jahrhunderts verstärkt, aber gleichwohl spärlich hinzukommenden Fußgänger- und Radfahrerbrücken (vgl. Mimram-Brücke bei Straßburg).
Wirtschaft
Allgemeines
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Die Schifffahrtsstraße ist beidseitig von Eisenbahnlinien und Autobahnen begleitet. Eine solche Handels- und Verkehrsachse bildet vor allem an Schnittstellen mit Querverkehr bedeutende Wirtschaftsstandorte aus (So Köln, Mainz, Ludwigshafen, Basel). Kein Wunder, dass sich Großstädte am Rhein wie Perlen an einer Schnur reihen. Für die Chemie mit Kohle/Teerfarben, die Petrochemie, die Kunststoffindustrie und die Ölraffinerien werden Kohle und Öl billig herangeschafft und weiterverarbeitet; die Chlorchemie (Polyvinylchlorid) bekommt ihr Salz durch die Massentransportschifffahrt.Das Transportaufkommen 2005 betrug 236,765 mio.To. Bedeutendster Wirtschaftsfaktor nach Handel und Industrie ist der Tourismus. Auch der früher höchst bedeutsame Weinbau ist noch ein Wirtschaftsfaktor für den Rhein.
Weinanbau und Weinkultur
Wein reimt sich nicht nur auf Rhein, er prägt auch wie nichts anderes den Natur- und Kulturraum des Rheins. Landschaftsnamen wie Rheingau, Rheinhessen oder Kaiserstuhl (Baden) sind gleichzeitig Weinbaugebiete. Besonders schwer ist der Weinanbau in den Steillagen des Mittelrheintales. An vielen Stellen war die Umwandlung in großflächigere mit Maschinen bebaubare Parzellen nicht möglich. Da aber der Wein in den Steillagen der schiefrigen Hänge besonders gut wird, lohnt sich hier doch manche Mühe. Der Wein wird hier aber nicht nur produziert sondern auch konsumiert von Einheimischen und von Reisenden. Ja und Wein beschwingt: Rheinlieder sind Weinlieder. Alt muss der Wein und jung das Mädel sein.
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|+ Schadstoffbelastung des Rheins 1985, 1992 und 2000 (Angaben in Ammonium-N2
/'> align="right" | 37.000
| align="right" | 16.800
| align="right" | 6.800
|-
| Cadmium
/'> align="right" | 9
| align="right" | 5,9
| align="right" | 5,1
|-
| Quecksilber
/'> align="right" | 6
| align="right" | 3,2
| align="right" | 1,6
|-
| Kläranlagen zurückzuführen und andererseits auf die Tatsache, dass die Industrie immer weniger mit Chemikalien und Schwermetallen belastete Abwässer in den Rhein einleitet. Die oberelsässischen Kaligruben leiten aber immer noch einen großen Teil nicht brauchbarer Salze in den Rhein ab, obwohl diese Einleitungen nach einem Schadensersatzprozess der Stadt Amsterdam vor dem Gericht in Straßburg reduziert sein sollen. Heute leben wieder etwa 63 Fischarten im Rhein. Trotz der deutlichen Reduzierung der Gewässerbelastung durch Haushalts- und Industrieabwässer transportiert der Rhein jährlich noch immer Schwermetalle und Chemikalien wie Pestizide in Richtung Nordsee und belastet damit die Trinkwasserversorgung der Rheinanlieger. Die in der Tabelle angegebenen Werte beziehen sich auf die Messstelle Bimmen am Niederrhein. Diese Daten werden von der Internationalen_Kommission_zum_Schutze_des_Rheins veröffentlicht. Diese Kommission besteht seit 1950. Einfluss und Bedeutung bekam sie aber erst nach 1986.
Am 1. November 1986 brannte eine Lagerhalle der Firma Sandoz an der Schweizerhalle bei Basel am Rhein. Die mit dem Löschwasser in den Rhein gelangten Chemikalien vernichteten dort einen großen Teil des tierischen und pflanzlichen Lebens. Es dauerte einige Jahre, bis der Rhein sich wieder erholt hatte. Nicht zuletzt als Folge dieses Unfalls wurde die Löschwasserrückhalterichtlinie erlassen.
Andere den Rhein belastende Giftstoffe, zum Beispiel Pestizide und Rückstände von Medikamenten, sind in der Tabelle noch nicht berücksichtigt.
Nach dem Brand bei Sandoz gab es auf weiten Strecken des Rheins kein Leben mehr. Durch verstärkten Aus- und Neubau von Kläranlagen und weitere Maßnahmen zum Gewässerschutz, hat sich die Rheinpopulation wieder erholt.
Fischarten im Rhein
Zur Zeit beherbergt der Rhein wieder 63 Fischarten, lediglich der Stör fehlt. Alle auffindbaren Fische sind essbar, ausgenommen der Aal. Durch den Bau von Fischtreppen an den Wehren können heute auch wieder Wanderfische wie Lachs und Meerforelle bis zum Oberrhein und in die Nebenflüsse aufsteigen und dort laichen. Auch die Artenvielfalt von Muscheln, Schnecken und Insekten hat zugenommen, es sind auch Neueinwanderer darunter.
Den Hauptanteil an den Fischarten haben: Rotauge, Stint, Döbel, Aal, Ukelei, Flußbarsch und Brachse. Neu eingewanderte Arten sind: Sonnenbarsch und Zander, sowie die aus der Donau stammende Marmorgrundel (Grundeln) und der Weißflossengründling. Der Schneider am Oberrhein und Flunder und Quappe am Niederrhein haben ihre Bestände vergrößert. Der Lachs vermehrt sich seit 1994 in einigen Nebenflüssen zunehmend natürlich. Die Anzahl der Kleintiere lag im Jahr 2000 fast so hoch wie vor 100 Jahren.
Wasservögel
Der Rhein ist vom Bodensee bis zu seiner Mündung ein wichtiges Rast- und Überwinterungsgebiet. Er dient auch anderen Vogelarten als Leitlinie beim Vogelzug.
Der Winterbestand an Wasservögeln betrug im Jahr 2000 etwa 2 Millionen Exemplare, verteilt auf 42 Arten. Die wichtigsten Arten sind:
* 1966 erregte ein Weißwal Aufsehen, der während eines Monats rheinaufwärts bis nach Bonn und wieder zurück ins offene Meer schwamm (siehe Moby Dick (Rhein)).
* Der Rhein entwässert auch einen kleinen Teil Italiens: Der Reno di Lei leitet Wasser aus dem Lago di Lei in der italienischen Provinz Sondrio in den Hinterrhein.
* Der Rhein führt auch einen Teil des Wassers der oberen Donau ab; an mehreren Stellen wird die Europäische Wasserscheide unterirdisch umgangen, siehe Donauversickerung.
* Eigentlich könnte der Rhein auch Aare heißen, denn die Aare ist beim Zusammenfluss mit dem Rhein derjenige Fluss mit der größeren Wassermenge (s. oben), und gewöhnlich ist die Größe eines Flusses namensbestimmend.
* Etwa 1 % des Alpenrheinwassers umgeht Basel bzw. den Hochrhein, indem es von der Bodensee-Wasserversorgung dem Bodensee bei Sipplingen entnommen und als Trinkwasser in viele Städte in Baden-Württemberg bis hinauf nach Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim geführt wird. Von Stuttgart aus zum Beispiel fließt das Wasser via Neckar wieder in den Rhein.
*In Ehrenthal bei Sankt Goarshausen kann man die Kirche nur durch eine Gastwirtschaft betreten, das ist einmalig am Rhein.
* Klaus Honnef, Klaus Weschenfelder, Irene Haberland (Hrsg.): Vom Zauber des Rheins ergriffen ...: Zur Entdeckung der Rheinlandschaft. Klinkhardt & Biermann, München 1992, ISBN 3-7814-0334-3 (Mit zahlreichen Abbildungen der deutschen Burgen und Städte am Rhein in Kunstwerken englischer und niederländischer Künstler der vergangenen Jahrhunderte).
* Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.): Brücken über den Rhein. Köln 1996.
* Wilhelm Kimpel: Die Steuerleute und Lotsen auf der Gebirgstrecke des Mittelrheins mit ihren Stationen in Bingen, Kaub und St. Goar, 2. erw. Aufl. Kaub 1999, ISBN 3-929866-04-8. (vergriffen)
* Ingo Runde: Zur Bedeutung und Entwicklung des Rheinhandels im Früh- und Hochmittelalter. In: Schutz des Kulturerbes unter Wasser. Veränderungen europäischer Lebenskultur durch Fluss- und Seehandel. Beiträge zum Internationalen Kongress für Unterwasserarchäologie (IKUWA '99), 18.-21. Februar 1999 in Sassnitz auf Rügen. Lübstorf 2000 (Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns 35), S. 297?309.
* Gertrude Cepl-Kaufmann, Antje Johanning (Hrsg.): Mythos Rhein. Kulturgeschichte eines Stromes. Darmstadt. Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2003, ISBN 3-896-78465-X
* Gertrude Cepl-Kaufmann, Hella-Sabrina Lange (Hrsg.): [http://www.rezensionen.ch/buchbesprechungen/rhein_literarischer_reisefuehrer/3534189191.html Der Rhein. Ein literarischer Reiseführer.] Darmstadt. Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2006, ISBN 3-534-18919-1
* Hans Chr. Hoffmann, Dietmar Keller, Karin Thomas (Hrsg.): Der Rhein ? Unser Weltkulturerbe. Köln: Dumont 2003, ISBN 3-832-17323-4
* Manfred Fenzl: Der Rhein. Schaffhausen ? Nordsee und zum IJsselmeer. Führer für Binnengewässer. 4. Aufl. Bielefeld; Delius Klasing 2005, ISBN 3-89225-466-4
* Martin Stankowski, Links + Rechts, der andere Rheinreiseführer, vom Kölner Dom bis zur Loreley. Köln: Kiepenheuer und Witsch 2005, ISBN 3-462-03573-8
* Sabine Brenner (Sabine Brenner-Wilczek), "Das Rheinland aus dem Dornröschenschlaf wecken!" Zum Profil der Kulturzeitschrift »Die Rheinlande« (1900-1922), Bd. 10 der Schriftenreihe »Archiv ? Bibliothek ?Museum« des Heinrich-Heine-Instituts Düsseldorf 2004, 240 Seiten, ISBN 3-89978-022-1