Studentenpilot.de - das Portal für Studenten
20 1 2 21 15 3 4 5 6 16 8 7

 
Home / Studieninhalte / Online Lexikon / Bijlands Kanaal
Wichtiger Hinweis zum Inhalt des Online-LexikonsBei den auf dieser Seite aufgeführten Texten/Artikeln/Inhalten handelt es sich ausschließlich um fremde Inhalte, die sich die Aschendorff Verlag GmbH & Co. KG ausdrücklich nicht zu Eigen macht. Diese fremden Inhalte, die keiner regelmäßigen Überprüfung unterliegen, sind ausnahmslos solche der freien Enzyklopädie Wikipedia, für die keinerlei Verantwortung übernommen wird.
Lizenzbestimmungen Der Text/Artikel/Inhalt auf dieser Seite innerhalb der Rubrik "Online Lexikon" basiert, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel Bijlands Kanaal aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Die Inhalte stehen unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der Autoren ist dort abrufbar.




Folgende 31 Pegel existieren am Rhein:
Speyer, Mannheim, Worms, Mainz, Oestrich, Bingen, Kaub, Koblenz, Andernach, Oberwinter, Bonn, Köln, Düsseldorf, Duisburg-Ruhrort, Wesel, Rees, Emmerich am Rhein, Lobith, Pannerdense_Kop, IJsselkop, Nijmegen Hafen, Tiel, Zaltbommel, Vuren, Krimpen, Dordrecht und Rotterdam.

Die für die Schifffahrt wichtigsten Pegel sind Duisburg-Ruhrort und Kaub. Duisburg ist relevant für die Strecke bis Koblenz, Kaub für südliche Bestimmungsorte. Die Pegelstände sind wichtig für die Ladetiefe und damit die Tauchtiefe bei Niedrigwasser. Man lädt so beispielsweise 80 bis 120 cm auf den Pegel Kaub je nach Risikobereitschaft. Gegebenenfalls muss ein Hafen angelaufen werden, um das Schiff zu leichtern. Für die Bergfahrt auf dem Mittelrhein ist dies zum Beispiel in Bad Salzig für Tankschiffe und in St.Goarshausen für sonstige Ladungen möglich. Da die Schiffe nicht mehr volle Ladung transportieren können, verteuert sich die Fracht. Deshalb wird bei bestimmten Wasserständen an den Pegeln Duisburg, Köln und Kaub in der Frachtschifffahrt ein Kleinwasserzuschlag (Kwz) erhoben:

* Kwz. Pegel Kaub ab 150 cm für südliche Häfen
* Kwz. Pegel Köln ab 195 cm für Häfen zwischen Köln und Koblenz
* Kwz. Pegel Duisburg ab 270 cm für Häfen nördlich Köln bis Duisburg
* Kwz. Pegel Emmerich ab 70 cm für alle rheinabwärts liegende Häfen.

Alle Rheinpegel weisen eine Hochwassermarke I und II aus. Bei Hochwassermarke I soll nur noch in der Fahrwassermitte gefahren werden, zu Tal maximal mit 20 km/h (Ausnahme Gebirgsstrecke 24 km/h). Dies wird von der Wasserschutzpolizei überwacht.
Bei Erreichen der Hochwassermarke II wird im betreffenden Bereich die Schifffahrt total gesperrt.
Die entsprechenden Hochwassermarken sind bei Pegel_Köln beschrieben.

Fahrrinnentiefen

Die angestrebten Wassertiefen sind nicht immer vorhanden. Es ist dabei zu beachten, dass diese Tiefen sich nicht auf die ganze Strombreite, sondern nur auf die Fahrrinne erstrecken, so dass besonders Schleppzüge und längere Schubverbände bei tiefer Abladung vermeiden müssen, den Grenzen der Fahrrinne zu nahe zu kommen oder sie zu überschreiten. Die zuständige Wasser- und Schifffahrtsdirektion gibt in gewissen Zeitabständen, sobald sich wesentliche Veränderungen ergeben, bekannt, welche geringsten Wassertiefen auf einzelnen Teilstrecken durch Peilungen festgestellt wurden.

Beim Abladen der Schiffe ist stets darauf zu achten, dass die nach den Pegelablesungen und den Bekanntmachungen der Wasser- und Schifffahrtsdirektionen sich ergebende Fahrrinnentiefen nur die vorgehaltenen Tiefen, nicht aber die größte zulässige Tauchtiefe der Schiffe angeben; diese ist je nach der Beschaffenheit der Flusssohle (Fels oder Kies), der Bauform der Fahrzeuge, der Menge der Ladung, der Höhe und Tendenz der Wasserstände, in jedem Fall geringer anzunehmen als die Sohlentiefe. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung lehnt es grundsätzlich ab, den Schifffahrttreibenden irgendwelche Vorschriften oder Ratschläge für das Maß der Abladung zu geben.

Der Schiffsführer muss aufgrund von §§ 1.04 und 1.06 der RheinSchPV unter Beachtung aller Umstände, insbesondere des Tiefgangs während der Fahrt (Absenkung durch Schraubensog) und der möglichen Gefahr in Verbindung mit der Ladung, den Tiefgang seines Schiffes in eigener Verantwortlichkeit bestimmen.
Die Zuständigkeit der Beamten der ?zuständigen Behörde? (Wasserschutzpolizei), den Schiffern gemäß
§ 1.19 RheinSchPV diesbezüglich Weisungen zu erteilen bleibt davon unberührt. So können zu tief abgeladene Fahrzeuge, welche Sicherheit, Ordnungsmäßigkeit und zügigen Ablauf der Schifffahrt gefährden, gegebenenfalls an der Weiterfahrt gehindert werden.

= Verkehrsregeln

=

Auf dem Rhein gelten detaillierte Verkehrsregeln. Ohne diese wäre ein solch dichter Verkehr unterschiedlichster Fahrzeuge nicht möglich. Die Regeln stehen in der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung geschrieben. Die wichtigsten davon sind die Folgenden:

* Ab Rheinkilometer 769 (Duisburg-Ehingen) bis zur deutsch-niederländischen Grenze findet die ?geregelte Begegnung? statt. (Begegnung Backbord an Backbord), die Talfahrt geht dabei am rechten Ufer zu Tal, die Bergfahrt am linken Ufer zu Berg.
* Oberhalb des Rheinkilometers 769 weist die Bergfahrt der Talfahrt den Weg. Hier wechseln Talfahrt und Bergfahrt die Seiten je nach Verlauf der Fahrrinne. Begegnen sich hierbei zwei Schiffe an Steuerbord (?Linksverkehr?), wird rechts (Steuerbord) eine blaue quadratische Tafel ausgeklappt. Diese Tafel ist gekoppelt mit einem weißen Blinklicht für die Nachtfahrt.

Weiterhin gibt es die ?geregelte Begegnung? von der Neckarmündung (km 428,20) bis Lorch (km 540,20), und danach gilt bis km 556,00 ein ?Rechtsfahrgebot?, das heißt, die Mittellinie der Fahrrinne darf nicht überfahren werden.

* Zur Kennzeichnung ist der Schiffsname, Name des Heimathafens und eine 7-stellige amtliche Schiffsnummer am Heck angebracht. Beidseitig am Bug steht nur der Name des Schiffes. An den Längsseiten kommen noch die Angaben für die Größe (Tonnage), Länge und Breite hinzu.
* Die Tiefgangsanzeiger, eingeteilt in Dezimeter, stehen links und rechts an der Bordwand.
* Oberhalb der genannten Anzeigen ist die ?Eichmarke? aufgeschweißt.
* Die Flagge des Heimatlandes wird am Heck gesetzt, die Reedereiflagge am vorderen Mast, auch genannt die ?Fahrflagge?.
* Weitere Signalfahnen oder ?blaue Kegel? weisen auf besondere Bedingungen hin, wie zum Beispiel feuergefährliche Fracht bei Tankschiffen und auch bei Trockenfrachtern.
* Signallaternen: Topplicht vorne weiß, Backbordlicht rot und Steuerbordlicht grün, an den Seiten des Steuerhauses. Hecklicht weiß, achtern am Heck.
* Bei Havarie wird eine rot-weiße Flagge gesetzt.
* Schleppverbände werden mit einer gelb-schwarzen Tonne und einem gelben Ball gekennzeichnet.

(Zu den Kategorien Schifffahrt siehe unten)

= Wahrschau

=

Wahrschau bedeutet in der Fachsprache der See- und Binnenschifffahrt soviel wie ?Achtung? oder ?Vorsicht?. Das Wort ist verwandt mit dem niederländischen Wort waarschuwing (Warnung).

Gesetzliche Wahrschau auf dem Rhein



An Brückendurchfahrten und Stromschnellen, die wegen ihrer Enge nur in einer Richtung befahren werden dürfen, sind Wahrschauen eingerichtet.
* Bei Verkehrsregelungen zeigen sie Zeichen nach § 6.08 RheinSchPV (Straßenverkehrsordnung für den Rhein) für ?keine Durchfahrt? und ?Durchfahrt frei?. Die Wahrschauer sind Bedienstete der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Gebühren für den Wahrschaudienst werden nicht erhoben.
* Die von diesen zu setzenden Zeichen sind in der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung festgelegt (§ 12.02 RheinSchPV).
* Die Wahrschauer sind nicht berechtigt, private Auskünfte über Schiffspositionen und dergl. zu erteilen.

Die Wahrschau zwischen St. Goar und Oberwesel erfolgt mit fest am Ufer installierten Lichtsignalen für die Bergfahrt sichtbar am Bankeck, Lützelsteine (gegenüber Loreley), Betteck und Kammereck. Für die Talfahrt angebrachte Signalstellen befinden sich am Ochsenturm und am Kammereck.

Private Wahrschauer oder Orderstation



Private Wahrschauer erfragen die Schiffspositionen. Gegen Entgelte werden diese Informationen weiter gegeben an die entsprechenden Speditionen oder Reedereien. Beispiel: Das Schiff XX hat als Zielhafen die Stadt XY. Unterwegs wird die Ladung verkauft, ein anderer Eigentümer, ein neuer Zielhafen. Oder: Die Reedereien wollen wissen, wann ihr Schiff wo ist.

Am gesamten Rhein waren bis in die 1970er Jahre hinein von ehemals Dutzenden Wahrschaustationen nur noch wenige erhalten, am unteren Niederrhein von ehemals drei nur noch eine. Die modernen Kommunikationsmöglichkeiten machen eine ?neue Order? überflüssig.

Wahrschaupontons



Dies sind im Eigentum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung stehende, gelb angemalte, etwa 5 × 3 Meter große Pontons. Auf den Pontons selbst befinden sich Vorrichtungen für die Anbringung von Schifffahrtszeichen bei Tag und Nacht. Ober- und unterhalb einer Schiffsunfallstelle, an Wasserbaustellen, zeitweisen Fehltiefen und Brückenarbeiten, wird jeweils ein Ponton verankert. Hier kommt wieder die Hintergrundbedeutung des Wortes ?Wahrschau? zum Tragen: Achtung!/Vorsicht!

Brücken



Siehe auch: Liste der Rheinbrücken
Brücken prägen das Erscheinungsbild des Rheins wesentlich mit. Zu den ersten festen Brücken gehören vermutlich die Brücken der Römer, die ebenso wie die Brücken des Mittelalters und der Frühneuzeit aus Stein oder Holz gebaut waren. Eine einschneidende Veränderung erfolgte durch die Verwendung neuer Materialien und Techniken im Rahmen der Industrialisierung. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren es vor allem Eisenbahnbrücken, die durch Größe und Material (Stahl) einen neuen Akzent setzten (vgl. Hohenzollernbrücke in Köln). In der Hochzeit der Moderne und des Automobilverkehrs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde diese Rolle von zahlreichen neuen Straßenbrücken, darunter große Autobahnbrücken, eingenommen. Dominierend für das Erscheinungsbild wurde neben Stahl der Werkstoff Beton und neue Brückenbautechniken (vgl. Südbrücke_Koblenz). Einen relativ neuen Akzent setzen die seit Ende des 20. Jahrhunderts verstärkt, aber gleichwohl spärlich hinzukommenden Fußgänger- und Radfahrerbrücken (vgl. Mimram-Brücke bei Straßburg).

Wirtschaft



Allgemeines



]]

Die Schifffahrtsstraße ist beidseitig von Eisenbahnlinien und Autobahnen begleitet. Eine solche Handels- und Verkehrsachse bildet vor allem an Schnittstellen mit Querverkehr bedeutende Wirtschaftsstandorte aus (So Köln, Mainz, Ludwigshafen, Basel). Kein Wunder, dass sich Großstädte am Rhein wie Perlen an einer Schnur reihen. Für die Chemie mit Kohle/Teerfarben, die Petrochemie, die Kunststoffindustrie und die Ölraffinerien werden Kohle und Öl billig herangeschafft und weiterverarbeitet; die Chlorchemie (Polyvinylchlorid) bekommt ihr Salz durch die Massentransportschifffahrt.Das Transportaufkommen 2005 betrug 236,765 mio.To. Bedeutendster Wirtschaftsfaktor nach Handel und Industrie ist der Tourismus. Auch der früher höchst bedeutsame Weinbau ist noch ein Wirtschaftsfaktor für den Rhein.

Weinanbau und Weinkultur



Wein reimt sich nicht nur auf Rhein, er prägt auch wie nichts anderes den Natur- und Kulturraum des Rheins. Landschaftsnamen wie Rheingau, Rheinhessen oder Kaiserstuhl (Baden) sind gleichzeitig Weinbaugebiete. Besonders schwer ist der Weinanbau in den Steillagen des Mittelrheintales. An vielen Stellen war die Umwandlung in großflächigere mit Maschinen bebaubare Parzellen nicht möglich. Da aber der Wein in den Steillagen der schiefrigen Hänge besonders gut wird, lohnt sich hier doch manche Mühe. Der Wein wird hier aber nicht nur produziert sondern auch konsumiert von Einheimischen und von Reisenden. Ja und Wein beschwingt: Rheinlieder sind Weinlieder. Alt muss der Wein und jung das Mädel sein.

Ökologie



{/'> class="prettytable float-right"
|+ Schadstoffbelastung des Rheins 1985, 1992 und 2000 (Angaben in Ammonium-N2
/'> align="right" | 37.000
| align="right" | 16.800
| align="right" | 6.800
|-
| Cadmium
/'> align="right" | 9
| align="right" | 5,9
| align="right" | 5,1
|-
| Quecksilber
/'> align="right" | 6
| align="right" | 3,2
| align="right" | 1,6
|-
| Kläranlagen zurückzuführen und andererseits auf die Tatsache, dass die Industrie immer weniger mit Chemikalien und Schwermetallen belastete Abwässer in den Rhein einleitet. Die oberelsässischen Kaligruben leiten aber immer noch einen großen Teil nicht brauchbarer Salze in den Rhein ab, obwohl diese Einleitungen nach einem Schadensersatzprozess der Stadt Amsterdam vor dem Gericht in Straßburg reduziert sein sollen. Heute leben wieder etwa 63 Fischarten im Rhein. Trotz der deutlichen Reduzierung der Gewässerbelastung durch Haushalts- und Industrieabwässer transportiert der Rhein jährlich noch immer Schwermetalle und Chemikalien wie Pestizide in Richtung Nordsee und belastet damit die Trinkwasserversorgung der Rheinanlieger. Die in der Tabelle angegebenen Werte beziehen sich auf die Messstelle Bimmen am Niederrhein. Diese Daten werden von der Internationalen_Kommission_zum_Schutze_des_Rheins veröffentlicht. Diese Kommission besteht seit 1950. Einfluss und Bedeutung bekam sie aber erst nach 1986.

Am 1. November 1986 brannte eine Lagerhalle der Firma Sandoz an der Schweizerhalle bei Basel am Rhein. Die mit dem Löschwasser in den Rhein gelangten Chemikalien vernichteten dort einen großen Teil des tierischen und pflanzlichen Lebens. Es dauerte einige Jahre, bis der Rhein sich wieder erholt hatte. Nicht zuletzt als Folge dieses Unfalls wurde die Löschwasserrückhalterichtlinie erlassen.

Andere den Rhein belastende Giftstoffe, zum Beispiel Pestizide und Rückstände von Medikamenten, sind in der Tabelle noch nicht berücksichtigt.

Nach dem Brand bei Sandoz gab es auf weiten Strecken des Rheins kein Leben mehr. Durch verstärkten Aus- und Neubau von Kläranlagen und weitere Maßnahmen zum Gewässerschutz, hat sich die Rheinpopulation wieder erholt.

Fischarten im Rhein


Zur Zeit beherbergt der Rhein wieder 63 Fischarten, lediglich der Stör fehlt. Alle auffindbaren Fische sind essbar, ausgenommen der Aal. Durch den Bau von Fischtreppen an den Wehren können heute auch wieder Wanderfische wie Lachs und Meerforelle bis zum Oberrhein und in die Nebenflüsse aufsteigen und dort laichen. Auch die Artenvielfalt von Muscheln, Schnecken und Insekten hat zugenommen, es sind auch Neueinwanderer darunter.

Den Hauptanteil an den Fischarten haben: Rotauge, Stint, Döbel, Aal, Ukelei, Flußbarsch und Brachse. Neu eingewanderte Arten sind: Sonnenbarsch und Zander, sowie die aus der Donau stammende Marmorgrundel (Grundeln) und der Weißflossengründling. Der Schneider am Oberrhein und Flunder und Quappe am Niederrhein haben ihre Bestände vergrößert. Der Lachs vermehrt sich seit 1994 in einigen Nebenflüssen zunehmend natürlich. Die Anzahl der Kleintiere lag im Jahr 2000 fast so hoch wie vor 100 Jahren.

Wasservögel


Der Rhein ist vom Bodensee bis zu seiner Mündung ein wichtiges Rast- und Überwinterungsgebiet. Er dient auch anderen Vogelarten als Leitlinie beim Vogelzug.

Der Winterbestand an Wasservögeln betrug im Jahr 2000 etwa 2 Millionen Exemplare, verteilt auf 42 Arten. Die wichtigsten Arten sind:

*Pflanzenfresser: Blässhuhn, Blässgans und Stockente
*Muschelfresser: Reiher- und Tafelente
*Fischfresser: Haubentaucher und Kormoran, weniger als 5 % des Gesamtbestandes

Biotoptypen


*Aquatischer und amphibischer Bereich der Fließgewässer
*Natürliche Auengewässer
Sümpfe]],' target='blank'>' target='blank'>in aktuellen Überschwemmungsbereichen

Trinkwasser


Viele Städte entnehmen Wasser aus dem Rhein zur Trinkwassergewinnung, dabei handelt es sich meist um Uferfiltrat. Die Niederlande sind darauf besonders angewiesen. Um bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen schnell reagieren zu können, wurde eine Alarmzentrale eingerichtet.

Rheinromantik


Die Rheinsagen verbinden
Drachen und sich kämmende Jungfrauen auf hohen Felsen mit unachtsamen Schiffern im verunglückenden Kahn oder fleißige Zwerge, die Heinzelmännchen, mit bequemen Kölnern. Die Rheinromantik schließlich bescherte uns außer manchen Liedern auch manche wieder aufgebaute Burg wie Schloss Stolzenfels bei Koblenz oder die Hochkönigsburg im Elsass.

Trivia



* 1966 erregte ein Weißwal Aufsehen, der während eines Monats rheinaufwärts bis nach Bonn und wieder zurück ins offene Meer schwamm (siehe Moby Dick (Rhein)).
* Der Rhein entwässert auch einen kleinen Teil Italiens: Der Reno di Lei leitet Wasser aus dem Lago di Lei in der italienischen Provinz Sondrio in den Hinterrhein.
* Der Rhein führt auch einen Teil des Wassers der oberen Donau ab; an mehreren Stellen wird die Europäische Wasserscheide unterirdisch umgangen, siehe Donauversickerung.
* Eigentlich könnte der Rhein auch Aare heißen, denn die Aare ist beim Zusammenfluss mit dem Rhein derjenige Fluss mit der größeren Wassermenge (s. oben), und gewöhnlich ist die Größe eines Flusses namensbestimmend.
* Etwa 1 % des Alpenrheinwassers umgeht Basel bzw. den Hochrhein, indem es von der Bodensee-Wasserversorgung dem Bodensee bei Sipplingen entnommen und als Trinkwasser in viele Städte in Baden-Württemberg bis hinauf nach Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim geführt wird. Von Stuttgart aus zum Beispiel fließt das Wasser via Neckar wieder in den Rhein.
*In Ehrenthal bei Sankt Goarshausen kann man die Kirche nur durch eine Gastwirtschaft betreten, das ist einmalig am Rhein.

Siehe auch


Liste der Rheinbrücken
Liste der Burgen in Deutschland
Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung
Binnenschifffahrt
Rheinlotse und Wahrschauer- und Lotsenmuseum in St. Goar
Rheinbegradigung
Pegel Köln
Flüsse_in_Deutschland
Europäische_Flüsse
Die_längsten_Flüsse_der_Erde

Literatur


* Klaus Honnef, Klaus Weschenfelder, Irene Haberland (Hrsg.): Vom Zauber des Rheins ergriffen ...: Zur Entdeckung der Rheinlandschaft. Klinkhardt & Biermann, München 1992, ISBN 3-7814-0334-3 (Mit zahlreichen Abbildungen der deutschen Burgen und Städte am Rhein in Kunstwerken englischer und niederländischer Künstler der vergangenen Jahrhunderte).
* Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.): Brücken über den Rhein. Köln 1996.
* Wilhelm Kimpel: Die Steuerleute und Lotsen auf der Gebirgstrecke des Mittelrheins mit ihren Stationen in Bingen, Kaub und St. Goar, 2. erw. Aufl. Kaub 1999, ISBN 3-929866-04-8. (vergriffen)
* Ingo Runde: Zur Bedeutung und Entwicklung des Rheinhandels im Früh- und Hochmittelalter. In: Schutz des Kulturerbes unter Wasser. Veränderungen europäischer Lebenskultur durch Fluss- und Seehandel. Beiträge zum Internationalen Kongress für Unterwasserarchäologie (IKUWA '99), 18.-21. Februar 1999 in Sassnitz auf Rügen. Lübstorf 2000 (Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns 35), S. 297?309.
* Gertrude Cepl-Kaufmann, Antje Johanning (Hrsg.): Mythos Rhein. Kulturgeschichte eines Stromes. Darmstadt. Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2003, ISBN 3-896-78465-X
* Gertrude Cepl-Kaufmann, Hella-Sabrina Lange (Hrsg.): [http://www.rezensionen.ch/buchbesprechungen/rhein_literarischer_reisefuehrer/3534189191.html Der Rhein. Ein literarischer Reiseführer.] Darmstadt. Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2006, ISBN 3-534-18919-1
* Hans Chr. Hoffmann, Dietmar Keller, Karin Thomas (Hrsg.): Der Rhein ? Unser Weltkulturerbe. Köln: Dumont 2003, ISBN 3-832-17323-4
* Manfred Fenzl: Der Rhein. Schaffhausen ? Nordsee und zum IJsselmeer. Führer für Binnengewässer. 4. Aufl. Bielefeld; Delius Klasing 2005, ISBN 3-89225-466-4
* Martin Stankowski, Links + Rechts, der andere Rheinreiseführer, vom Kölner Dom bis zur Loreley. Köln: Kiepenheuer und Witsch 2005, ISBN 3-462-03573-8
* Sabine Brenner (Sabine Brenner-Wilczek), "Das Rheinland aus dem Dornröschenschlaf wecken!" Zum Profil der Kulturzeitschrift »Die Rheinlande« (1900-1922), Bd. 10 der Schriftenreihe »Archiv ? Bibliothek ?Museum« des Heinrich-Heine-Instituts Düsseldorf 2004, 240 Seiten, ISBN 3-89978-022-1

Weblinks



Eine multimediale Reise entlang dem Rhein, von den Quellen bis nach Basel.
Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR)
Wasserstände der Rheinpegel
Planfeststellungsbeschluss Raum für den Fluss. Investition in die Sicherheit und Lebenskraft des Ufergebietes, dec 2006
IKSR (Internationale Kommision zum Schutz des Rheins): Tabellen zur Ökologie des Rheins
*
http://www.rheinschifffahrtsgeschichte.de/Links%20zu%20Bingen/Links%20zu%20Binger%20Loch.htm] Rheinausbau im Bereich Binger Loch
Ausführliche Streckenbeschreibung von Mannheim bis St.Goar mit Luftaufnahmenam:??? ???]
[[ksh:Rhinglmo:Renusw:Rhine

       VIDEO-NEWS UND ANGEBOTE





  Bookmark and Share
Anzeigen








XING - Das professionelle Netzwerk



Über uns | Werbung | Studenten-Shop | Partnernetzwerk | Impressum & Datenschutzerklärung

Copyright 2012 Aschendorff Verlag GmbH & Co. KG