Biedermeiermütze
Als Biedermeiermütze bezeichnet man eine Mützenform, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (Zeit des Biedermeier) in Deutschland in Mode war und hauptsächlich, aber nicht nur, von jungen Männern (oft Studenten) getragen wurde.s »Der Pensionist« von ca. 1856 zeigt einen älteren Herrn mit Biedermeiermütze, vermutlich der Mützenmode seiner Jugend]]
Sie zeichnete sich durch einen langen, manchmal asymmetrischen Schirm und einen mehr oder weniger kleinen, nach oben leicht konisch zulaufenden Kopfteil aus. Während der Kopfteil leicht am Hinterkopf saß, schützte der überlange Schirm den größten Teil des Kopfes.
Studenten der Biedermeierzeit nutzten diese Mützenform, um die Farben ihrer Studentenverbindung (Couleur) zu zeigen. Teilweise wird sie noch heute bei einigen Verbindungen getragen.
(2. von rechts) trägt Zylinder.]]
Siehe auch: Studentenmütze, Liste_verbindungsstudentischer_Begriffe

