Biedermannsdorf
{| cellpadding="2" style="float:right; width:307px; background:#e3e3e3; margin-left:1em; border-spacing:1px;"! Wappen
! Karte
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! colspan="2" | Basisdaten
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| Bundesland: || Niederösterreich
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| Fläche: /'>| 8,94 Einwohner: /'>| 3.340 (Stand 2004)
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| Postleitzahl: /'>| 2362
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| Geografische Lage:
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| Gemeindekennziffer: /'>| 3 17 02
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| Gliederung Gemeindegebiet: || 1 ÖVP)
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| SPÖ, 3 FPÖ
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Biedermannsdorf ist eine Achau, Laxenburg, Guntramsdorf und Wiener Neudorf umgeben. Der Ort liegt im Wiener Becken östlich der Südautobahn (A2) und an der Mödlinger Straße B 11. Der Bahnhof Laxenburg-Biedermannsdorf der Aspangbahn liegt am südlichen Ortsrand, die Pottendorfer Linie (Wien - Pottendorf - Wr. Neustadt) führt durch das östliche Gemeindegebiet.
Durch Biedermannsdorf fließen der Mödlingbach, der daraus ausgeleitete Mühlbach, der Krottenbach und der Haidbach (kleiner Krottenbach) sowie der Wiener Neustädter Kanal.
Geschichte
Erste Siedlungen gab es bereits um 7000 vor Christus. Archäologische Siedlungsbelege lassen sich aus der Zeit um 5000 v. Chr. finden.
In der Römerzeit dürfte Biedermannsdorf zum Bezirk Vindobona gehört haben. 1999/2000 wurden die Reste einer vollständigen Straßenstation aus den ersten nachchristlichen Jahrhunderten freigelegt.
Die erste urkundliche Erwähnung dürfte aus dem 12._Jh. stammen mit dem ursprünglichen Namen Zohensunsdorf, das soviel wie Sohn einer Hündin - dorf bedeutet. Der Name wandelte sich über Zachmannsdorf - Pidermansdorf zu Biedermannsdorf um 1830.
Wie alle Gemeinden in der Gegend hatte Biedermannsdorf unter den Glaubenskriegen, den Türkenbelagerungen und der Pest zu leiden. Unter Maria Theresia wurden die Häuser das erste Mal durchnummeriert. Ab 1797 wurde der Wiener Neustädter Kanal gebaut. Viele Ziegeleien wurden in der Umgebung gebaut. So entstand eine erste Industrialisierung des Ortes der vorwiegend von der Landwirtschaft lebte.
Im Zweiten_Weltkrieg litt der Ort unter den Bombenangriffen, da die Flugmotorenwerke Ostmark nahe gelegen waren. Als Randgemeinde war der Ort von 1938 - 1954 Bestandteil der Gemeinde Groß-Wien.
Wirtschaft
Außerhalb des Ortes gehört ein Teil des Industriezentrum Niederösterreich Süd von Eco Plus zum Gemeindegebiet. Im Ort selbst sind noch einige landwirtschaftliche Betriebe, die hauptsächlich Getreide anbauen.
Vereine
Pfadfindergruppe Biedermannsdorf
Die Pfadindergruppe Biedermannsdorf besteht aus ca. 50 aktiven Mitgliedern (Stand Frühjahr 2006), sowie Gruppen- und Elternrat. In regelmäßigen Heimstunden werden die Grundsätze der Pfadfinderbewegung altersgerecht vermittelt und auf jährlichen Pfingst- und Sommerlagern in die Praxis umgesetzt.
1985 mit tatkräftiger Unterstützung des damaligen Pfarrers Bonifazius Schütte gegründet, wurde die Gruppe durch ihr Engagement bei zahlreichen Aktionen, wie dem Ferienspiel, "Aktion Sauberes Biedermannsdorf", dem Adventmarkt sowie durch eigene Veranstaltungen, zum Beispiel der jährlich stattfindenden Rätselrallye, rasch zu einem fixen Bestandteil der Dorfgemeinschaft. 2005 wurden die Biedermannsdorfer PfadfinderInnen sogar zum beliebtesten Verein der Gemeinde gewählt.
KinderSportVerein Biedermannsdorf, Kinderfußball
Der KinderSportVerein Biedermannsdorf hat derzeit ca. 60 Mitglieder. In der Saison 2006/2007 sind vier Mannschaften aktiv: U6, U8, U10, U15
Ziel ist die Förderung des Jugendfußballsportes und Veranstaltungen von Wettbewerben. Unterweisung der aktiven Mitglieder durch geeignete und geprüfte Lehrpersonen in den Grundzügen des Fußballsports. Der Kinderfußball ist geeignet für alle fußballinteressierten Kinder und Jugendlichen.
Toller Erfolg der U8: Herbstmeister und Vizehallenmeister in der Spielsaison 2006/2007
Mehr Info's unter: [http://www.biedermannsdorf-fussball.at]
Literatur
* Biedermannsdorf. Der Wandel eines Bauerndorfes zur Stadtrandgemeinde von Wien
:Karl Stiglbauer 2004; Eigenverlag der Marktgemeinde Biedermannsdorf
* Biedermannsdorf - Heimat einst und jetzt
:Hanns Augustin 1980; Selbstverlag der Marktgemeinde Biedermannsdorf
* Biedermannsdorfer Heimatkunde
:Anton Strahammer 1924; Österreichischer Schulbücherverlag, Wien
:(Wiederabdruck 1999, Selbstverlag der Marktgemeinde Biedermannsdorf)
* Südheide. Das namenlose Wunderland vor den Toren Wiens
:Hans Bednar und Kim Meyer-Cech, 2003; Mandelbaum Verlag Wien; ISBN 3-85476-109-0

