Bidirectional Associated Memory
Bidirectional Associated Memory (BAM), zu deutsch bidirektionaler assoziativer Speicher, ist eine Klasse künstlicher_neuronaler_Netze und kann als verallgemeinertes Hopfield-Netz betrachtet werden. BAM gehört zu der Gruppe der rückgekoppelten neuronalen Netze.Struktur
Ein BAM-Netz besteht aus einer Eingabeschicht von n und einer Ausgabeschicht von m künstlichen Neuronen, beide Schichten sind in beide Richtungen miteinander verbunden, wobei die Gewichte symmetrisch sind. Das führt zu einer m x n Matrix für die Gewichte, die von nach gerichtet sind. Die Gewichte von nach entsprechen der transponierten Matrix .
Trainingsphase
In der Trainingsphase, lernt das Netz einen n-dimensionalen Vektor x mit einem m-dimensionalen Vektor y zu verknüpfen. Dazu werden beide Vektoren an der Eingabeschicht und Ausgabeschicht angelegt und die Gewichtsmatrix kann in einem Lernschritt berechnet werden.
Dazu gilt:
k={1,...,l} für l Vektorpaare
Zum Schluss werden alle Gewichtsmatrizen zur resultierenden Gewichtsmatrix addiert.
Muster Wiederherstellen
Bei einem Recall wird ein verrauschter Eingangsvektor an angelegt und man lässt das Netz einfach rechnen, d.h. Neuronen der Ausgansschicht berechnen ihren neuen Zustand über und geben diesen über wieder an weiter. Dann beginnte der Prozess von vorn, solange bis die stetig sinkende Energie des Netzes ein lokales Minimum erreicht hat. Nun kann der assoziierte Ausgabevektor entnommen werden.
und
Literatur
* Gerhard Schöneburg, Nikolaus Hansen, Andreas Gawelczyk, Neuronale Netze, Markt&Technik Verlag Haar(1990), ISBN 3-89090-329-0.
* Prof. Dr. Andreas Zell, Simulation neuronaler Netze, R. Oldenburg Verlag München(1997), ISBN 3-486-24350-0.

