Verwachsenblättriger Zweizahn
Der Verwachsenblättrige Zweizahn (Bidens connata) ist ein Angehöriger der Korbblütengewächse (Asteraceae) und ist in Mitteleuropa ziemlich selten zu finden. Er blüht im August und September.
Erscheinungsbild
Die einjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 15 bis 150 Zentimetern. Der Stängel ist meist kahl und purpurn überlaufen. Die Blätter sind lanzettlich bis rhombisch-lanzettlich geformt und ungeteilt. Sie sind grob gezähnt-gesägt mit bis zu fünf Zähnen auf jeder Seite und am Spreitengrund in einen geflügelten Stiel verschmälert. Die Blattspitze ist lang ausgezogen und ungezähnt. Bei kräftigen Pflanzen kommt es vor, dass die unteren Blätter fiederschnittig geteilt sind. Die Blütenköpfchen sind sehr lang gestielt und ca. 15 Millimeter breit. Die Anzahl der äußeren laubblattartigen Hüllblätter beträgt meist vier bis sechs; diese sind viel länger als die inneren. Die Zungenblüten fehlen, die Röhrenblüten sind von braungelber Färbung, oft aber rot überlaufen. Die Frucht ist drei- bis vierkantig und im Querschnitt rhombisch geformt. Die äußeren Früchte besitzen meist vier Grannen und sind deutlich verschmälert.
Verbreitung
Standortansprüche
Der Verwachsenblättrige Zweizahn wächst in Ufersaumgesellschaften, an Flüssen, Gräben und Teichen. Er bevorzugt nasse, nährstoffreiche, offene Schlammböden.
Allgemeine Verbreitung
Die Heimat von Bidens connata ist das nordöstliche Nordamerika. Inzwischen hat er sich auch in Europa als Neophyt zu einem gewissen Teil ausgebreitet. Er zeigt eine subatlantische Verbreitungstendenz. In Österreich fehlt diese Art, während sie in der Schweiz im Rheintal eingebürgert ist.
Verbreitung in Deutschland
Der Verwachsenblättrige Zweizahn kommt in Deutschland zerstreut bis selten entlang der großen Flüsse vor. Oft tritt er jedoch nur unbeständig auf.
Sonstiges
Die Art wurde erstmals im Jahr 1865 aus Deutschland beschrieben.
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