Obfelden
Obfelden ist eine politische Gemeinde im Bezirk Affoltern des Kantons Zürich in der Schweiz.
Wappen
Blasonierung
: In Blau ein durch ein goldenes Band mit frei flatternden Enden zusammengehaltenes Bündel von fünf goldenen Ähren, die mit sechs goldenen Blättern abwechseln
Geographie
Obfelden gehört zum Knonaueramt und liegt an der Reuss, welche die Kantonsgrenze zum Kanton Aargau bildet. Die Gemeinde grenzt im Süden zudem an den Kanton Zug. Die Luftdistanz zu Zürich beträgt etwa 14 Kilometer, nach Zug etwa 13 Kilometer.
Zur Gemeinde gehören die Weiler Unterlunnern, Oberlunnern, Wolsen, Toussen und Bickwil. Nachbargemeinden sind Ottenbach, Affoltern am Albis, Mettmenstetten, Maschwanden, Merenschwand und Hünenberg.
Geschichte
Erste Siedlungen auf Obfelder Gebiet lassen sich bis in die Steinzeit zurückverfolgen. Funde lassen auf eine neolithische Siedlung schliessen. Bronzene Armspangen aus dem 7. Jahrhundert vor Christus weisen auf keltische Besiedlung hin. Ebenfalls wurden auch römische Spuren gefunden. Darunter auch der Goldschatz von Unterlunnern. Dieser lässt sich im schweizerischen Landesmuesum ansehen.
Aus einzelnen Siedlungen entwickelten sich im 11. und 12. Jahrhundert fünf Weiler. Am 15. Februar 1847 schlossen sich die Weiler zur Gründung einer eigenen politischen Gemeinde zusammen. Diese fünf Weiler sind auch auf dem Gemeindewappen durch die gelben Ähren auf blauem Grund symbolisiert.
1847 lieferte der Kirchenbauarchitekt Ferdinand Stadler die Pläne für eine Kirche im Dorf.
Politik
Gemeindepräsident ist Peter Sandhofer.
Weblinks
• Offizielle Website der Gemeinde Obfelden
• Statistische Daten Gemeinde Obfelden
• Gemeinde Obfelden im [http://www.gis.zh.ch/ GIS des Kantons Zürich]

