San Michele al Tagliamento
San Michele al Tagliamento ist eine Stadt an der Italien. Bekannt ist sie vor allem für den Sommertourismus im Stadtteil Bibione, der jedes Jahr sehr viele Urlauber in die Stadt führt.
Bibione ist eine mittelgroße Stadt, hat aber nur ca. 3000 Einwohner. Bibione ist ein Touristenort, der sehr gerne von Touristen aus Deutschland und Österreich besucht wird. In den letzten Jahren ist die Anzahl der Touristen aus Holland, Belgien, Polen, Ungarn und Irland stark angestiegen und wird auch weiterhin steigen. Die Stadt bietet um die 500.000 Schlafplätze, wie Hotels, Campingplätze oder Ferienwohnungen (Villaggio) an. Die Touristen bereisen Bibione meist zwischen Mai und September, da das Wetter zu anderen Zeiten mit dem deutschen vergleichbar ist. Die Geschäfte und der Strand sind auch nur während der Saison, zwischen Mai und September, geöffnet.
Die Tradition der Stadt ist es, dass jeden Dienstag auf dem Marktplatz vor dem Luna Park ein Wochenmarkt stattfindet. Dort werden verschiedene Dinge wie Kleidung, Hand- bzw. Strandtücher, Fisch, Käse, original italienische Salami und frisches Obst verkauft.
Die meisten Verkäufer/innen aus Geschäften, Supermärkten usw. sprechen deutsch, selten aber Englisch, da Bibione größtenteils von deutschsprachigen Touristen bereist wird.
Lage
Bibione liegt in dem Gebiet zwischen der Adria und dem Fluss Tagliamento. Es ist auf Grund der Bodenbeschaffenheit und von Ausgrabungen anzunehmen, dass Bibione eine kleine Gruppe von Inseln war, die durch einem schmalen Landstrich mit der Lagune und dem Festland verbunden waren, jene insulae bibioni oder Bibiones, die in einigen römischen und mittelalterlichen Urkunden erwähnte werden.
Geschichte
Die erste Spuren menschlichen Lebens gehen auf das 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. zurück, als die Lagune, an der sich heute San Michele ausbreitet, von Venetern bewohnt wurde. Ab 181 v. Chr. kennzeichnete die Besiedlung der Römer den Anfang der Urbarmachung und landwirtschaftlichen Bebauung des ganzen Gebiets. Seit Ende des 18. Jahrhunderts haben archäologische Ausgrabungen schwarz-weiße Mosaikböden, Kupfermünzen, Glasscherben und Tonwaren entdeckt, die auf die römische Kaiserzeit zurückgehen. Nach dem Fall des römischen_Reichs und der Ausbreitung des Christentums wurde Bibione an die Bischöfe von Concordia überschrieben und für die Inseln folgten die Jahrhunderte der Verwahrlosung. Pinienwälder breiteten sich über das Gebiet aus. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann eine eigentliche Urbarmachung durch Bau von Entwässerungskanälen und Dammarbeiten. Um das Jahr 1950, mit Beendigung der Arbeiten, blieben die schönen Pinienwälder und der herrliche Sandstrand übrig. In den Folgejahren, mit dem Bau erster Ferienunterkünfte, ist Bibione ein Fremdenverkehrsort geworden.Heutige Situation
Vor allem viele Deutsche und Österreicher finden Gefallen am Baden und Entspannen an den einladenden sehr flachen Sandstränden. Das Stadtbild ist geprägt von den zahlreichen Hotels, Pensionen und Campingplätzen, die 40 mal so viele Betten zur Verfügung stellen wie Bibione eigentlich Einwohner hat. Dieser Urlaubsort ist vor allem beliebt bei jungen Familien, da die Strände hundefrei sind und es viele Clubs für die Unterhaltung der Kleinen gibt. Entlang des breiten Strandes sind auch Windsurf- und Schwimmschulen zu finden. Auch kommen Jugendliche in den zahlreichen Bars und Diskotheken auf ihre Kosten.
Bibione ist in einige Teile aufgeteilt, z.B. Lido dei Pini, Bibione Pineda, Bibione Centro und noch einige mehr.
Weblinks
• Bibione
• Thermalbad Bibione
• Fotos Bibione
• Bibione.fm

