Héctor Bianciotti
Héctor Bianciotti (18. März 1930 in Córdoba_, Argentinien) ist ein in Frankreich lebender argentinischer Schriftsteller.Héctor Bianciotti, Sohn armer, italienischer Einwanderer, trat im Alter von 12 Jahren in ein Franziskanerkloster ein. Dort lernte er französische Literatur, besonders die Werke von Paul Valéry, kennen. 1954 ging er für sechs Jahre nach Europa, zunächst nach Italien, später nach Spanien.
1961 übersiedelte er endgültig nach Frankreich und begann, französisch zu schreiben. 1981 erlangte er auch die französische Staatsbürgerschaft.
Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller arbeitet er auch als Literaturkritiker für eine große französische Tageszeitung.
In der französischen Literatur zählt Biancotti mittlerweile zu den bedeutendsten Autoren.
Werke
* Was die Nacht dem Tag erzählt, Roman (1993)
* Das langsame Fortschreiten der Liebe (1997)
* Wie die Spur des Vogels in der Luft (Autobiographie, deutsch 2002)

