Bezirk Lichtenberg
Linke.PDS SPD CDU NPD Grüne WASG FDP-
23 17 5 3 3 2 2
-
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|BÜRGERMEISTER=Christina Emmrich (Linkspartei.PDS)
(auch Bezirksstadträtin für Finanzen, Personal und Kultur)
|TITEL-BÜRGERMEISTER=Bürgermeisterin
|QUELLE=Statistisches Landesamt Berlin
1 auf dem Territorium des erst 1920 gebildeten Berliner Verwaltungsbezirks Lichtenberg
2 nach der Neuabgrenzung der Berliner Verwaltungsbezirke am 1. April 1938
3 1987 wurden Teile Lichtenbergs den Bezirken Marzahn zugeordnet
4 nach der 2001 erfolgten Fusion mit dem Bezirk Hohenschönhausen
Quellen: Statistisches Landesamt Berlin; Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin, 27. Jahrgang (1900?1902); Statistisches Taschenbuch der Stadt Berlin, 1. Jahrgang 1924; Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin, 9. Jahrgang 1933 und 11. Jahrgang 1935; Berlin in Zahlen 1942, 1946/1947 und 1948/1949; Statistisches Jahrbuch des Statistischen Landesamtes Berlin 1988, 1995 und 1996; Statistisches Jahrbuch der Deutschen Demokratischen Republik 1988
Sport und Kultur
Sport
im Roten Rathaus nach dem Gewinn der Meisterschaft]]
Im Bezirk Lichtenberg sind 93 Sportvereine mit 112 Standorten ansässig, das Angebot umfasst 66 Sportarten (für alle Stand November 2004). Insgesamt sind etwa 23.000 Vereinsmitglieder in Lichtenberg registriert.
Der ?Wellblechpalast? im Sportforum Hohenschönhausen ist die Heimat der Eisbären Berlin, einem Eishockey-Team aus der DEL, das 2005 und 2006 Deutscher_Meister wurde. Regelmäßig finden in der anliegenden Eisschnelllaufhalle des Sportforums, das Teil des Olympiastützpunkt Berlin ist, World Cup-Turniere statt. Die Halle ist auch Heimathalle der Eisschnelllauf-Weltmeisterin Claudia Pechstein, die dem Verein der Eisbären Juniors angehört.
Außerdem spielt im Bezirk der frühere DDR-Serienmeister im Fußball und inzwischen unterklassig in der Oberliga spielende BFC Dynamo, der sich nach der Wiedervereinigung in FCB umnannte, doch seit 1998 wieder seinen alten Namen trägt.
Kultur
Tierpark Berlin-Friedrichsfelde (mit dem Schloss Friedrichsfelde)
Mies van der Rohe Haus
Theater an der Parkaue: Kinder- und Jugendtheater des Landes Berlin (früher: Theater der Freundschaft)
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Kinder- und Jugendparlament Lichtenberg
* Alternatives Jugendzentrum WB13
* Unabhängiges Jugendzentrum Karlshorst UJZ
Anlagen
• Klingenberg]
Städtepartnerschaften
Der Bezirk Lichtenberg unterhält Partnerschaftsabkommen mit
Bialoleka bei Warschau in Polen,
Kaliningrad in Russland,
dem 5. Bezirk von Maputo in Mosambik und
Alexandria in Ägypten.
Fachhochschulen
Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW)
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB)
* Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege (FHVR)
Politik
Die Politik in Lichtenberg war durch eine absolute Mehrheit der Linkspartei.PDS in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) bestimmt. Im Übrigen ist Lichtenberg auch einer der drei Bundestagswahlkreise, die die PDS bei der Bundestagswahl 2005 direkt gewinnen konnte. Kritiker argumentieren, die starke Position der PDS in Lichtenberg begründe sich in der noch aus DDR-Zeiten stammenden Sozialstruktur. So war zum Beispiel das Ministerium für Staatssicherheit in Lichtenberg ansässig, in dessen Umfeld eine große Zahl der Stasi-Mitarbeiter wohnte.
Die Linkspartei.PDS stellte 32 der 55 Sitze in der Bezirksverordnetenversammlung, es folgen die SPD mit 13 und die CDU mit acht Sitzen. 2001 zog die FDP mit zwei Sitzen erstmals in die Lichtenberger BVV ein. Die Grünen sind in Hohenschönhausen seit 1999 und im gesamten Lichtenberg seit 2001 nicht mehr in der BVV vertreten.
Bei der Wahl zur BVV am 17. September 2006 verlor die Linke.PDS neun Sitze und damit ihre absolute Mehrheit. Auch die CDU verlor drei Sitze. Die Grünen sind nun auch im Parlament mit drei Abgeordneten vertreten. Ebenso erreichte die NPD drei Sitze in der BVV. Die FDP konnte ihre zwei Sitze erfolgreich verteidigen. Die WASG erreichte zwei Sitze.
Am 17. September 2006 fand mit der Wahl auch der erste Bürgerentscheid Berlins auf Bezirksebene statt. Konkret konnten die Wahlberechtigten Lichtenbergs über die Fusion der drei Gymnasien von Lichtenberg abstimmen. Das Ergebnis des Bürgerentscheids war widersprüchlich, was auf die komplizierte Formulierung der zur Auswahl stehenden Alternativen zurückzuführen ist.
Verkehr
Im Bezirk Lichtenberg liegen der Fern- und Regionalbahnhof Lichtenberg sowie die Regionalbahnhöfe Hohenschönhausen und Karlshorst.
Im Nahverkehr ist der Bezirk durch die Berliner_S- und U-Bahn sowie mehreren Straßenbahn- und Omnibuslinien erschlossen. Der größte Teil des Berliner Straßenbahnnetzes befindet sich in Lichtenberg. In der Siegfriedstraße befindet sich zudem ein Betriebshof für Straßenbahn und Omnibus, der zudem auch bis 1973 den O-Busfuhrpark beherbergte.
Durch den Bezirk führt auch eine der längsten Straßen Berlins, die Landsberger Allee (zu DDR-Zeiten Leninallee), die vor 2001 durch fünf Bezirke führte. Sie war bis zur Bezirksfusion 2001 die Grenze zwischen dem Bezirk Lichtenberg (südlich der Straße) und Hohenschönhausen (nördlich der Straße).
Persönlichkeiten
Heinrich Zille, Zeichner und Fotograf
Hedwig Courths-Mahler, Schriftstellerin
Literatur
* Jan Feustel: Spaziergänge in Lichtenberg. Haude und Spener, Berlin 1996, ISBN 3-7759-0409-3
* Bezirksamt Lichtenberg von Berlin (Hrsg.): Rathaus Lichtenberg. Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1994, ISBN 3-87584-532-3 ? Geschichte Lichtenbergs und viel altes Kartenmaterial, Schwerpunkt auf dem Rathaus Lichtenberg
* Bezirksamt Lichtenberg von Berlin (Hrsg.): Lust auf Lichtenberg, Berlin 2004.
Weblinks
• Webseite des Bezirksamts

