Berlin-Rosenthal
thumb|Rosenthaler_Dorfkirche
Rosenthal war bis zur Bildung Groß-Berlins 1920 ein selbstständiger Gutsbezirk und eine Landgemeinde im Norden Berlins.
Mit der Eingemeindung wurde der größere Teil (Berlin-Rosenthal-Landgemeinde, Ortsteil westlich der Liebenwalder_Bahn und Ortsteil Rosenthal I (Berlin-Wilhelmsruh) ungefähr 4332 Einwohner dem neuen Bezirk Reinickendorf zugeordnet, der kleinere Teil (etwa 1864 Einwohner: Berlin-Rosenthal-Landgemeinde, Ortsteil östlich der Liebenwalder Bahn (ungefähr 1725 Einwohner) und Berlin-Rosenthal-Gutsbezirk (129 Einwohner)) kam es als Ortsteil Berlin-Rosenthal zum neuen Bezirk Pankow.
Wirtschaftsgeschichte
In Rosenthal befanden sich von 1906 bis 1932 die Fabriken für Turbinen, Turbogeneratoren, elektrische Automobile (Typ 'Protos') und Lokomotiven der Bergmann_Electricitäts_Werke_Aktien_Gesellschaft.
Zwischen Rosenthal und Blankenfelde befanden sich seit der Gründerzeit bis zum Jahre 1985 Rieselfelder, auf denen die Abwässer Berlins verrieselt wurden.
Der Bahnhof Berlin-Rosenthal nördlich der Quickborner Straße befand sich nach dem Mauerbau im Grenzgebiet und wurde abgerissen. Heute ist Rosenthal mit der Berliner City mit der Metro-Tram M1 und dem MetroBus M21 verbunden.
Persönlichkeiten in oder aus Rosenthal
• Damerius-Koenen], Vorsitzende des Demokratischen_Frauenbundes_Deutschlands
• Nagel], Maler, arbeitete von 1914 bis 1921 in den Bergmann-Werken
Siehe auch
• Weblinks
*[http://www.franzoesisch-buchholz.de/rosenthal.html Geschichte Rosenthals
• Ansichtskarten u. a. von Rosenthal
• Streckenbeschreibung der Heidekrautbahn
• Ein Weblog aus und über Rosenthal

