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Diese fremden Inhalte, die keiner regelmäßigen Überprüfung unterliegen, sind ausnahmslos solche der freien Enzyklopädie Wikipedia, für die keinerlei Verantwortung übernommen wird. Lizenzbestimmungen Der Text / Artikel / Inhalt auf dieser Seite innerhalb der Rubrik "Online Lexikon" basiert, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel Berlin-Karlshorst aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Die Inhalte stehen unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der Autoren ist dort abrufbar. Berlin-KarlshorstKarlshorst ist ein Ortsteil im Bezirk Lichtenberg von Berlin. Geschichteunterzeichnet die ratifizierende Kapitulationsurkunde in Karlshorst]] Die erste urkundliche Erwähnung Karlshorsts war am 11. September 1825 als Vorwerk Carlshorst. Als eigentliches Gründungsdatum gilt der 25. Mai 1895, als mit der Kolonie Karlshorst die ersten Wohnhäuser, unter anderem in der heutigen Lehndorffstraße, errichtet wurden. Die Schreibweise Karlshorst wurde am 24. Juni 1901 offiziell festgelegt. Nach der Fertigstellung des S-Bahnhofs 1902 konnte man sowohl Berlin als auch das Naherholungsgebiet um den Müggelsee in Köpenick problemlos und schnell erreichen. So avancierte die Villenkolonie schnell zu einem der beliebtesten Vororte der Hauptstadt und wurde oft als Dahlem des Ostens bezeichnet. In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 wurde im Offizierskasino der Pionierschule 1 in Karlshorst, welches während der Schlacht um Berlin das Hauptquartier der 5. Stoßarmee der Roten_Armee war, jene Kapitulationsurkunde unterzeichnet, die die bedingungslose_Kapitulation der deutschen Wehrmacht bestätigte. Dasselbe Gebäude diente dann bis 1949 als Hauptquartier der Sowjetischen_Militäradministration_in_Deutschland (SMAD). Der Name ?Karlshorst? tauchte während dieser Zeit oft in der Presse als Kurzbegriff für die SMAD auf. Zwischen 1945 und 1963 war Karlshorst zu großen Teilen sowjetisches Sperrgebiet, in den folgenden Jahren führte die ?Paradestrecke? für Staatsgäste der DDR über die Karlshorster Treskowallee, die damals allerdings Hermann-Duncker-Straße hieß. 1994 wurden gemäß den Bestimmungen des Zwei-plus-Vier-Vertrages die letzten russischen Soldaten aus Karlshorst abgezogen. Karlshorst entwickelte sich nach 1990 wieder zu einem gefragten Wohngebiet ? insbesondere wegen zahlreicher neuer Siedlungsprojekte und neugebauter Ein- und Zweifamilienhäuser. SehenswürdigkeitenVon Anfang an gehörte die Trabrennbahn Karlshorst zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Ortes. Die Evangelische Kirche Zur Frohen Botschaft birgt seit 1960 die berühmte Migend-Orgel. Diese wurde 1753 bis 1755 von Johann Peter Migendt für die Prinzessin Anna_Amalia_von_Preußen, die Schwester Friedrichs_des_Großen, errichtet und ist die älteste erhaltene Orgel Berlins. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Deutsch-Russische_Museum_Berlin-Karlshorst, das der Kapitulation und der Entwicklung der deutsch-sowjetischen sowie -russischen Beziehungen seit 1945 gewidmet ist. EinrichtungenTrabrennbahn Karlshorst Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW) Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) Bedeutende PersönlichkeitenHedwig Courths-Mahler (*1867; ?1950), deutsche Schriftstellerin; lebte 1905?1914 in Karlshorst, Dönhoffstraße 11.Joachim_Clemens_Fest (*1926 in Karlshorst; ?2006), deutscher Zeithistoriker, Publizist und Autor. Oskar Gregorovius (*1845; ?1913), deutscher Baumeister; Anfang des 20. Jahrhunderts in Karlshorst tätig. Bernhard Lichtenberg (*1875; ?1943), katholischer Priester; 1905?1910 Seelsorger in Friedrichsfelde/Karlshorst. Literatur* Jürgen Bergmann (Hrsg.): 100 Jahre Karlshorst. Geschichte einer Villen- und Landhaussiedlung. be.bra verlag Berlin 1995 * Hildburg Keil (Hrsg.): Karlshorst erzählt: Ein Lesebuch der Erinnerungen. Bezirksamt Lichtenberg von Berlin 1999 * F. Maak: Kurze Geschichte von Berlin-Friedrichsfelde und Karlshorst, Leipzig 1917 Weblinks• Internet-Portal für Berlin-Karlshorst• Berlin.de: Geschichte Karlshorsts im Überblick • Anna-Amalien-Orgel • www.treskowallee.de ? Info- und Werbeboard für Karlshorst |
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