Berlin-Blankenfelde
Der Ortsteil Berlin-Blankenfelde des Groß-Berlins aus der bisherigen selbstständigen Landgemeinde Blankenfelde mit 549 Einwohnern und dem Gutsbezirk Blankenfelde mit 360 Bewohnern gebildet.Geschichte
Blankenfelde wird erstmals 1375 urkundlich erwähnt, wahrscheinlich ist es aber bereits um 1230 im Rahmen der Besiedlung des Barnim entstanden. 1652 wurden 17 Höfe und neun Kossätenstellen gezählt, doch waren hiervon 14 Höfe und vier Kossätenstellen wüst.
Die DDR unterhielt in Berlin-Blankenfelde ein Auffanglager für West-Flüchtlinge.
Wirtschaftliche Entwicklung
Seit dem späten Mittelalter verlief ein Zweig der Fernhandelsstraße Berlin-Prenzlau durch Blankenfelde.
Zwischen Rosenthal und Blankenfelde befanden sich seit der Gründerzeit bis zum Jahre 1985 Rieselfelder, auf denen die Abwässer Berlins verrieselt wurden.
Seit 1901 hatte Blankenfelde Bahnanschluss mit Bahnhof an der Heidekrautbahn. Mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 wurde die bis dahin bestehende Verbindung zwischen Berlin-Wilhelmsruh und Blankenfelde unterbrochen, der Ort war anschließend bis zur Stilllegung des Streckenabschnitts nach Basdorf 1983 südlicher Endpunkt der Bahn.
Sehenswürdigkeiten
• aus dem 14. Jahrhundert
*Stadtgut mit Herrenhaus von 1850
*Botanischer_Volkspark_Pankow]
•_
• [[Gräberfeld]
Weblinks
*http://www.stadtgut-blankenfelde.de/blkfldgesch.htm Geschichte des Stadtgutes und des Dorfes

