Ulla Berkéwicz
2004 in München bei einer Lesung von Amos Oz]]Ulla Berkéwicz (5. November 1948 in Gießen als Ursula Schmidt) ist eine deutsche Schriftstellerin und Verlegerin.
Ulla Berkéwicz ist die Tochter des Arztes und Autors Werner_Schmidt (1913?2007) und der Schauspielerin Herta Stoepel. Sie besuchte nach dem Gymnasium eine Schauspielschule und die Hochschule_für_Musik in Frankfurt am Main. In den siebziger Jahren hatte sie als Schauspielerin Engagements an Bühnen in München, Stuttgart, Köln, Hamburg, Bochum und West-Berlin. Während dieser Zeit übersetzte sie einzelne Stücke von Calderón, Shakespeare und Synge für die Bühne. 1980 ließ sie sich als freie_Schriftstellerin in Frankfurt am Main nieder. Nach einer ersten Ehe mit dem Bühnenbildner und Regisseur Wilfried Minks heiratete sie 1990 den Verleger Siegfried Unseld. Nach dessen Tod im Jahre 2002 wurde sie in die Geschäftsführung des Suhrkamp Verlags aufgenommen. Im Oktober 2003 übernahm sie den Vorsitz der Geschäftsführung.
Ulla Berkéwicz ist Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland
Auszeichnungen
Sie erhielt als Schriftstellerin u. a. folgende Auszeichnungen:
* 1982 ein Stipendium des Ingeborg-Bachmann-Preises der Stadt Klagenfurt
* 1983 den Förderpreis des Andreas-Gryphius-Preises
* 1987 das Märkische_Stipendium_für_Literatur
* 1995 den Rheingau Literatur Preis
Werke
* Josef stirbt, Frankfurt am Main 1982
* Michel, sag ich, Frankfurt am Main 1984
* Adam, Frankfurt am Main 1987
* Maria, Maria, Frankfurt am Main 1988
* Nur wir, Frankfurt am Main 1991
* Engel sind schwarz und weiß, Frankfurt am Main 1992
* Mordad, Frankfurt am Main 1995
* Zimzum, Frankfurt am Main 1997
* Der Golem in Bayreuth, Frankfurt am Main 1999
* Ich weiß, daß du weißt, Frankfurt am Main 1999
* Vielleicht werden wir ja verrückt, Frankfurt am Main 2002
Literatur
Tilmann Moser: Literaturkritik als Hexenjagd, München [u. a.] 1994
Weblinks
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• ?Berkéwicz geht auf Distanz zu neuen Suhrkamp-Gesellschaftern?, 1948
|GEBURTSORT=Gießen
|STERBEDATUM=
|STERBEORT=
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