Veränderliches Rotwidderchen
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! Linnaeus, 1767
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! en
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* Zygaena ephialtes ephialtes
* Zygaena ephialtes coronillae
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Das Veränderliche Rotwidderchen oder Beringte Kronwickenwidderchen (Zygaena ephialtes) ist ein Kleinschmetterling aus der Familie der Widderchen (Zygaenidae).
Merkmale
Dieser kleine Falter erreicht eine Flügelspannweite von 30 bis 40 Millimetern. Er wird, wie sein deutscher Name schon sagt, veränderlich genannt, weil Form und Farbe der sechs Flecken auf den Flügeln variieren können. Die Flecken können von rot über gelb bis weiß gefärbt sein. Das wichtigste Erkennungs- und Unterscheidungsmerkmal ist der rote, manchmal auch gelbe Segmentring (Gürtel) auf dem Abdomen. Die Hinterflügel sind rot oder gelblich, die Antennenspitzen weiß.
=Polymorphie
=Das Veränderliche Rotwidderchen ist eine polymorphe Art. Die Falter lassen sich verschiedenen Morphen zuordnen. Dabei existieren ephialtoide Formen, diese ähneln der Gattung Amata (siehe z. B. Amata phegea). Sie zeichnen sich durch weiße Flecken auf der Flügeloberseite aus und tragen einen gelben Segmentring. Im Gegensatz dazu sind die peucedanoiden Falter filipendulae-ähnlich. Sie besitzen fünf bis sechs rote Flecken auf der Flügeloberseite und haben einen roten Körperring (siehe z. B. Zygaena filipendulae). Diese Merkmale sind genetisch fixiert und werden im Erbgang frei kombiniert. Bei den einzelnen Populationen und Unterarten treten diese Allel
=Unterarten
=Die einzelnen Morphen wurden von den Erstbeschreibern des 18. und 19. Jahrhunderts zunächst als eigene Arten angesehen (z. B. Sphinx peucedani, Sphinx athamanthae, Spinx coronillae). Später wurden sie häufig als (Amata phegea) (Linnaeus, 1758)
* Weißfleck-Widderchen]_(Amata_kruegeri)_(Ragusa,_1904)
_Vorkommen_
Das_Veränderliche_Rotwidderchen_ist_recht_selten_anzutreffen,_im_[[Franken_(Region)/'>Frankenjura etwas häufiger. Es kommt in verschiedenen Formen in weiten Teilen Europas vor, auf der Iberischen_Halbinsel nur in den Pyrenäen, östlich des Skandinavien. Von Juli bis August findet man die Falter bevorzugt dort, wo die Nahrungspflanzen der Raupen in größeren Beständen vorkommen, aber auch an Bahndämmen und Straßenböschungen, auf jeden Fall aber nur auf Kalksteinböden, Magerrasen und in lichten Wäldern. Wärmere, trockene Gebiete und sonnige Hänge werden außerdem bevorzugt, daher nehmen die Bestände Richtung Norden weiter ab.
=Flugzeiten
=Die Falter fliegen in einer Generation von Juli bis August.
Ernährung
Die Raupen fressen vor allem an Bunter_Kronwicke (Securigera varia), aber auch an Wildem_Thymian (Thymus serpyllum), Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) und anderen Klee-Arten (Trifolium), Ehrenpreis (Veronica) und Wegerich (Plantago).
Fortpflanzung
Die adulten Falter legen nach der Befruchtung ihre Eier an die Futterpflanzen der Raupen. Meistens überwintert die Raupe mehrmals bis sie sich schließlich in einem länglichen, silberweißen Gespinst an Stängeln, Halmen und Stauden verpuppt. Anfang Juli schlüpfen die Falter.
Literatur
*Günter Ebert: Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Nachtfalter I. Ulmer, Stuttgart 1994. ISBN 3-800-13472-1
*J. Settele, R. Feldmann & R. Reinhardt: Die Tagfalter Deutschlands.'' Ulmer, Stuttgart 1999/2000. ISBN 3-800-13519-1
Weblinks
• www.schmetterling-raupe.de
• www.insektenbox.de
• Moths and Butterflies of Europe and North Africa (englisch)
• Markku Savela: Lepidoptera and some other life forms (englisch)

