Bergwerksdämon
Die Bergwerksdämonen (oder auch Bergmännchen, Bergmännlein, Knappenmandl, Bergteufel, Grubenmännlein) sind eine Gruppe von Berggeistern. Sie unterscheiden sich vom Bergmönch, der nur alleine auftritt oder den anderen Berggeistern, die kollektiv auftreten.Diese Geister leben in Stollen und gelten als kleine graue Männel. Bereits im Werk De re metallica von Agricola werden sie beschrieben als daemon subterraneus truculentus bergteufel, mitis bergmenlein, Kobel, güttel oder daemon metallicus bergmenlein. Aus der Bezeichnung Kobel, güttel lässt sich wahrscheinlich schließen, dass diese Dämonen etwa zwischen den Zwergen und den Kobolden anzusiedeln sind.
Wie alle Berggeister können sie sowohl bösartig, als auch hilfreich auftreten.
Sie sind menschenähnlich und zumeist männlich, wenngleich einige Wenige auch in Tiergestalt erscheinen können. Beliebt sind dabei Pferde, schwarze Vögel, Fliegen und Hornissen. In diesem Zusammenhang nannte bereits Agricola selbst ein Pferd mit langem Hals und grässlichen Augen, dass im Annaberg umgehen soll.
Siehe auch
Liste der Fabelwesen
Bergmännchen
Literatur
* Leander Petzold: Kleines Lexikon der Dämonen und Elementargeister. ISBN 3-406-49451-X

