Bergwerk Donar
thumb|Probebohrgerüst_Feld_DonarBergwerk Donar ist ein Vorhaben zur Neueröffnung der ersten Steinkohlenzeche in Deutschland seit mehreren Jahrzehnten. Eine Aufnahme der Kohleförderung könnte im Jahre 2015 erfolgen. Dies entspricht in Teilen der Wiederaufnahme des Nordwanderungsplanes der Zeche Radbod, vor deren Stilllegung, sie hatte in ihrem Feld Donar bereits mit Arbeiten zur Vorbereitung einer Außenstelle begonnen, den Schächten VI und VII.
Das Abbaugebiet auf dem Gebiet der Gemeinden Drensteinfurt, Hamm und Ascheberg mit seinem Kohlereservoir von 100 Millionen Tonnen wird von der Deutschen_Steinkohle_AG erschlossen. Nach der Eröffnung sollen jedes Jahr rund 3 Millionen Tonnen Kokskohle gefördert werden. Es sind bis zu 3000 neue Arbeitsplätze für einen Zeitraum von 30 Jahren geplant. Den betroffenen Gemeinden im Umfeld des Abbaugebietes wurde allerdings bereits von der Deutschen Steinkohle AG mitgeteilt, dass die Einwohner der einzelnen Ortschaften im neuen Bergwerk keinen Arbeitsplatz finden werden. Die "neuen" Arbeitsplätze werden mit Bergleuten aus anderen Zechen besetzt. Diese Arbeitskräfte werden jeden Tag weite Strecken zu ihrem Arbeitsplatz pendeln, so dass auch die Geschäfte in den Ortschaften im Umfeld des Bergwerkes Donar nicht vom Bergbau profitieren werden.
Bereits 1986 wurden erfolgreiche Probebohrungen unternommen. Durch die neue globale Energiekrise mit Rekordpreisen für Kohle und Koks könnte der Abbau wirtschaftlich vertretbar werden.
Momentan wird eine Umweltverträglichkeitsstudie erstellt. Diese Studie kann noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen.
Weblinks
* http://www.bergwerk-donar.de/
* http://www.dsk.de/news.php?newsid=2083
* http://www.ascheberg.de/134.html

