Bergstreckerspinne
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! Wissenschaftlicher_Name
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| class="taxo-name" | Tetragnatha montana
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| class="Person" | (Simon, 1874)
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Die Bergstreckerspinne (Tetragnatha montana) ist ein Vertreter der Familie der Dickkieferspinnen (Tetragnathidae).[http://research.amnh.org/entomology/spiders/catalog/INTRO1.html Norman I. Platnick, 2007. The World Spider Catalog, Version 7.5. The American Museum of Natural History.]
Merkmale
Die ausgewachsenen Männchen der Bergstreckerspinnen erreichen Längen zwischen sechs und acht Millimetern, die Weibchen zwischen sieben bis zehn Millimetern. Der weißliche Hinterkörper der Weibchen ist durch eine scharf abgegrenzte, goldene Wellenlinie gekennzeichnet, während der Hinterkörper der Männchen eher monoton bräunlich-bronzefarben gefärbt ist. Der Vorderkörper ist einfarbig dunkel. Unterschiede zur Gemeinen_Streckerspinne (Tetragnatha extensa) sind unter anderem die geringere Körpergröße und die dunklere, weniger kontrastreiche Färbung. Heiko Bellmann: Kosmos Atlas Spinnentiere Europas. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2006. ISBN 3-440-10746-9
Vorkommen
Bergstreckerspinnen kommen nach heutigem Wissensstand in der Kraut- und Strauchschicht an Schilfbeständen von Niedermooren oder verlandender Gewässer vor. Seltener kommen sie in Hochmooren, anderen Binnengewässern, an Küsten oder in Birken-Kiefern-Moorwäldern vor. Entgegen ihrem Namen ist sie fast ausschließlich im Flachland gefunden worden, sehr selten in der Hügelstufe. Sie fehlt in der alpinen Höhenstufe. Sie wird häufig in Lebensräumen zusammen mit Pardosa amentata und Pachygnatha clerki angetroffenHänggi, Ambros; Stöckli, Edi; Nentwig, Wolfgang, 1995. Lebensräume Mitteleuropäischer Spinnen. Miscellanea Faunistica Helvetiae - Centre suisse de cartographie de la faune, Neuchatel. ISBN 2884140085. Anzumerken ist hier, dass wie bei fast allen Echten Webspinnen bis jetzt kaum oder keine Untersuchungen über eine im Lebensverlauf oder jahreszeitlichen variierende vertikale Stratifikation oder unterschiedliche Lebensräume durchgeführt wurden.
Lebensweise
Geschlechtsreife Tiere finden sich von Mai bis September. Bergstreckerspinnen ernähren sich wie alle andere heimischen Echten Webspinnen von Insekten. Die Männchen vollziehen kein Werbezeremoniell, sondern ergreifen direkt die Partnerin mit ihren Cheliceren. Durch den Griff des Männchens ist das Weibchen nicht in der Lage denselben anzugreifen. Nach der Paarung trennen sich die Partner. Der Eikokon wird auf einer flächigen Unterlage abgelegt und mit weißem Gespinst überzogen.

