Bergkronwicken-Widderchen
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! Wissenschaftlicher_Name
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| class="taxo-name" | Zygaena fausta
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| class="Person" | (Linnaeus, 1767)
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Das Bergkronwicken-Widderchen (Zygaena fausta) wird auch Gelbkronwicken-Rotwidderchen oder Glückswidderchen genannt und ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Widderchen (Zygaenidae).
Merkmale
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von ca. 25 Millimetern. Sie haben schwarze Vorderflügel, die aber stark von roten Flecken, die gelb umrandet sind und miteinander mehr oder weniger zusammenhängen, dominiert werden. Am Thorax findet sich zum Kopf hin ein roter Kragen und meist zwei gelbe Längsstreifen. Am Hinterleib tragen die Männchen ein über drei, die Weibchen einen über zwei Segmente reichenden roten Ring.
Die Raupen werden ca 18 Millimeter lang. Sie sind hellgrün und tragen auf den Seiten eine abwechselnd weiße und gelbe Seitenlinie. Darüber sind parallel schwarze Punkte gereiht. Das Nackenschild und der Nachschieber sind rosa.
Vorkommen
Die Tiere kommen in Mitteleuropa nur mehr sehr selten vor und sind stark rückläufig. Man findet sie aber noch auf der Schwäbischen_Alb, in den Alpen und besonders im westlichen Mittelmeergebiet. Sie leben an warmen Waldrändern, mit Beständen ihrer Futterpflanze und in den Alpen gerne auf mit Geröll bedeckten Lawinenhängen. An ihren Fundorten sind sie oft auf sehr kleinen Flächen in großen Stückzahlen zu finden.
Flug- und Raupenzeiten
Das Bergkronwicken-Widderchen fliegt in einer Generation von Juli bis August. Die Raupen können von Ende Mai bis Juni beobachtet werdenGünter Ebert (Hrsg.), Thomas Esche, Rene Herrmann et. al.: Die Schmetterlinge Baden-Württembergs Band 3, Nachtfalter I (Wurzelbohrer (Hepialidae), Holzbohrer (Cossidae), Widderchen (Zygaenidae), Schneckenspinner (Limacodidae), Sackträger (Psychidae), Fensterfleckchen (Thyrididae)), Ulmer Verlag Stuttgart 1993. ISBN 3-800-13472-1.
Lebensweise
Die Falter sitzen abends oft in Gruppen auf violetten und rosafarbenen Blüten, besonders auf Witwenblumen, Skabiosen und Dost. Sie fliegen in einer Generation von Ende Juli bis Ende August. Sie fliegen ähnlich wie Stechmücken umher.
Nahrung der Raupen
Die Raupen ernähren sich im außeralpinen Mitteleuropa ausschließlich von den Blättern der Berg-Kronwicke (Coronilla coronata), in Südeuropa und den Alpen fressen sie auch andere Kronwickenarten.
Entwicklung
Die Weibchen legen ihre gelben Eier in kleinen Spiegeln nebeneinander auf die Ober- oder Unterseite der Blätter ihrer Futterpflanzen. Die Raupen leben in Gemeinschaft und sind bis Ende Juni, Anfang Juli ausgewachsen. Die Raupen verpuppen sich in einem tönchenförmigen, glänzend weißen Kokon am Ende der Blütezeit ihrer Fraßpflanzen. Die Puppe ist graubaun und hat helle Flügelscheiden.
Referenzen
Literatur
Heiko Bellmann: Der Neue Kosmos Schmetterlingsführer. Schmetterlinge, Raupen und Futterpflanzen. Frankh-Kosmos Verlags-GmbH & Co, Stuttgart 2003, ISBN 3-440-09330-1
* H.-J. Weidemann, Jochen Köhler: Nachtfalter. Spinner und Schwärmer. Naturbuch-Verlag, Augsburg 1996, ISBN 3-89440-128-1
Weblinks
• www.lepiforum.de: Taxonomie und Fotos
• Fauna Europaea: Taxonomie
• www.schmetterling-raupe.de
• Moths and Butterflies of Europe and North Africa (englisch)

