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Bergische Kräher (Huhn)
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Bergische Kräher (Huhn)
Die
Bergischen Kräher sind die älteste deutsche
Hühnerrasse. Ihr Hauptrassemerkmal ist der stark verlängerte Krähruf der Hähne, der bis zu 15 Sekunden andauern kann. Überlieferungen zufolge wurden die Vorfahren der Bergischen Kräher im
Mittelalter vom Balkanraum nach Deutschland verbracht, wo heute noch ihre nächsten Verwandten, die
Bosnischen_Kräher, gezüchtet werden. Gestützt wird diese Theorie durch
molekulargenetische Untersuchungen, die den Bergischen Krähern Verwandtschaftsbeziehungen zu südosteuropäischen Rassen bescheinigen.
Bergische Kräher verkörpern eine langgestreckte, aufgerichtete Landhuhnform mit Einfachkamm, weißen Ohrscheiben und blauen Läufen. Charakteristisch ist der nach oben gewölbte Rücken. Die Zeichnung der Bergischen Kräher, die
Dobbelung, verkörpert die stärktste Form der Säumung. Sie kommt nur bei den Bergischen Hühnerrassen, den Krähern und den
Schlotterkämmen, vor. Zur Erhaltung des Hauptrassemerkmals werden jährlich Wettbewerbe veranstaltet, wobei die Krähruflänge gestoppt wird. Züchterisch betreut werden die Bergischen Kräher von der
Vereinigung der Züchter Bergischer Hühnerrassen. Derzeit gibt es ca. 35 Zuchten. Damit ist die Rasse in Kategorie 2 (gefährdet) auf der Liste alter, heimischer Geflügelrassen von BDRG und GEH eingestuft.
Weblinks
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www.bergische-huehner.de