Berge (Gevelsberg)
Berge wurde im Rahmen der Kommunalen Gebietsreform 1971 überwiegend (5,06 km² von 5,75 km²) nach Gevelsberg eingegliedert. Berge gehörte seit dem Mittelalter zum "Speckgürtel" von Gevelsberg und war früher eine selbständige Gemeinde, die dem Amt Volmarstein angehörte. Es liegt im nordöstlichen Bereich von Gevelsberg.
Berge hat die Ortsteile Berge-Heck und Berge-Knapp. Es gibt die Landgüter Gut Berge und Gut Wehberg, die vor allem durch die Hengststation und die Pferdezucht bekannt geworden sind. Am Gut Berge befindet sich auch der Golfclub Gut Berge. Außerdem befand sich bis zur Eingemeindung von Berge die frühere Wasserburg Gut Rocholz auf Berger Gebiet.
In der Nähe des Gutes Wehberg wurden die ersten Spuren menschlicher Besiedlung im Gevelsberger Raum gefunden (eine Axtklinge aus der Steinzeit).
Der Ortsteil Berge-Knapp wurde in den 70er Jahren mit einigen Hochhäusern des Bauverein Gevelsberg eG und anderer Bauherren bebaut. Heute leben dort ca. 2.700 Einwohner. Der Ortsteil verfügt über einen eigenen S-Bahn-Anschluss. Beliebt ist der künstlich aufgestaute Berger See.
In Berge befinden sich eine Kirche, zwei Friedhöfe und ein Mausoleum.
Zur besseren Vertretung der Berger Belange wurde im März 2007 die BBI (Berger Bürger Initiative) gegründet. Der BBI begrüßt z.B., dass auf der Brandt-Brache ein Factory-Outlet-Center entstehen soll. Das schafft Arbeitsplätze und kostengünstige Einkaufsmöglichkeiten für Berger Bürger.
Literatur
Braun, Helmut: Berge, die Geschichte einer Landgemeinde, Hagen-Haspe 1963
Weblinks
• Gut Wehberg
• Golfclub Gut Berge

