Benguelabahn
Die Benguelabahn (portugiesisch Caminho de Ferro de Benguela) ist eine Eisenbahnstrecke, die vom angolanischen Hafen Lobito über Benguela nach Katanga in der Demokratischen_Republik_Kongo führt.
Strecke
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Der Atlantikhafen von Lobito in der angolanischen Provinz Benguela ist der Ausgangspunkt der 700 km langen Benguelabahn, die Lobito mit Dilolo in Katanga in der Demokratischen_Republik_Kongo verbindet. Von dort führt das Schienennetz der Société Nationale des Chemins de fer du Congo über Kasumbalesa nach Sambia zum Netz der Zambia Rail und über Kitwe-Lusaka-Livingstone nach Simbabwe zum Netz der National Railways of Zimbabwe und weiter zum Netz der Caminhos de Ferro de Moçambique bis nach Beira in Mosambik. Auch nach Südafrika zum Netz der Spoornet bestehen von dort Verbindungen. Die Benguelabahn gehört zur Caminhos de Ferro do Angola.
In Kapiri Mposhi in Sambia besteht eine Verbindung der TAZARA nach Dar es Salaam in Tansania und somit zum indischen_Ozean.
Geschichte
Die portugiesische Regierung initiierte 1899 den Bau der Bahn, um das Hinterland und das an Mineralien reiche Belgisch-Kongo zu erschließen. 1902 übernahm Sir Robert Williams, ein Freund Cecil Rhodes, die Konstruktion und komplettierte die Verbindung nach Luau an der Grenze zu Kongo. Die Linie erwies sich schnell als profitabel.
Die originale Benguelabahn ist nur noch teilweise in Betrieb, da im Bürgerkrieg in Angola bis 2002 etliche Brücken zerstört wurden. Die meisten Lokomotiven hatten 2001 nur noch Schrottwert, und die überdachten Waggons dienen den Menschen als Unterkünfte.
Bis 20. September 2006 wurde die 478 km lange Teilstrecke der Benguelabahn im Abschnitt zwischen Lobito und Katchiungo in Zentralangola wieder in Betrieb genommen.
Weblinks
• Geschichte der Benguelabahn

