Beneschau (Adelsgeschlecht)
Von Beneschau (tschechisch z Bene?ova auch Bene?ovici), war das Prädikat einiger Herrscher des alten böhmischen Geschlechtes der Beneschiten (Bene?ovci) aus der Gegend von Beneschau in Böhmen.Urahne der Familie war vermutlich Benesch von Beneschau, der [1170] in seinen Ländereien eine Kirche erstellen ließ. Dieser nahm auch 1162 an dem Kriegszug gegen Mailand teil. Von dort brachte er eine Bibel und ein Passionsbuch mit, dass er seiner Kirche schenkte.
Sein Nachkomme Dobesch (Dobe?) gründete 1243 in Beneschau das Kloster der Mineroten. Später wurde er zum Bischof gewählt. Er befestigte die Siedlung Beneschau, von der aus König Wenzel aufständische Landesherren verfolgte.
Nach seinem Tod übernahm Milota (? 1307) das Erbe, der sich von 1278 bis 1295 z D?dic bezeichnete. 1264 wurde er aus nicht näher bekannten Gründen inhaftiert und konnte nur knapp dem Galgen entkommen Franti?ek Palacký: Archiv ?eský . 1274 wurde er zum Hauptmann der Steiermark ernannt und kämpfte 1276 gegen die kaiserliche Armee. Während die mährischen Stände am 26. August 1278 den Kämpfenden zu Hilfe kamen, flüchtete Milota mit seinen Soldaten. 1281 wurde er zum mährischen Kämmerer ernannt und nach dem Tod seines Bruders Dob?a (? 1296), siedelte er nach Böhmen um. Dem böhmischen Kloster Velehrad schenkte er 1302 Leskovec (Vsetín). Den Beneschauer Mineroten baute er ein Refektorium, Wohnpalast und Dormitorium.
Beneschau übernahm Dobesch, der zum Kanoniker von Prag berufen wurde, sowie der Neffe Benesch, der später die Burg_Konopischt bauen ließ. Dobesch übergab Beneschau und Konopischt seinem Blutsfreund Zdislav von Sternberg (Zdislav ze ?ternberka).
Das Adelsgeschlecht war mit den Geschlechtern Krawarn_von_Tvorkov, Berka von Dubá, Sedlnitzky_von_Choltitz und Osov?tí z Doubravice verwandt.
Persönlichkeiten des Geschlechts
Tomá? ?títný ze ?títného, Schriftsteller, Reformator und Priester
Quelle
* Ott?v slovník nau?ný

