Benediktweg
Mit der Bezeichnung Benediktweg wurde am 17. August 2005 ein neuer Pilgerweg eröffnet. Er verbindet die Stätten der Kindheit und der Jugend von Papst Benedikt_dem_XVI. (Joseph Ratzinger) im südöstlichen Oberbayern.Der 224 Kilometer lange Rundweg mit Beginn und Ende in Altötting ist für Menschen gedacht, die als Pilger mit dem Rad die geistigen und spirituellen Zentren der traditionsreichen Kulturlandschaft zwischen Salzach und Inn erkunden wollen., Geburtshaus]]
Der Benediktweg verbindet folgende Orte:
Altötting (älteres Madonnenwunder)
Marktl (Geburtsort von Papst Benedikt XVI.)
Burghausen
Asten
Tittmoning (Hier ging er in den Kindergarten und empfing später den "Ruf")
Tengling
Waging
Traunstein (Joseph Ratzinger besuchte von 1937 bis 1943 das Humanistische-Gymnasium (seit 1965 umbenannt in Chiemgau-Gymnasium). Dann wurde er dienstverpflichtet als Flakhelfer in der Umgebung von München mit Teilzeit-Unterricht am Maximilians-Gymnasium München. Doch allen Schicksalsschlägen zum Trotz konnten 1951 Joseph Ratzinger und sein Bruder Oswald Ratzinger in der Stadtpfarrkirche St. Oswald die Priesterweihe empfangen.)
Chieming
Seebruck
Seeon
Gstadt (mit Überfahrt nach Frauenchiemsee, der Fraueninsel im Chiemsee mit dem Benediktinerinnenkloster, das in bald 1300 Jahren (fast) ungebrochener Tradition das spirituelle Herz des Chiemgaus bildet.)
Eggstätt
Höslwang
Amerang
Evenhausen
Wasserburg am Inn
Gars
Kloster Au am Inn
Aschau am Inn
Mühldorf am Inn
Polling
Tüßling
Auch auf Orte abseits des Hauptweges wird hingewiesen (sog. Abstecher), zum Beispiel auf Unterwössen, wo Ratzinger mehrmals seinen Urlaub auf dem Bischlhof der Barmherzigen Schwestern verbracht hat.
Die Initiativen zur Errichtung des Benediktweges wurden in der Tourismusgemeinschaft Inn-Salzach e.V. mit Sitz in Altötting gebündelt, die auch für Information und Marketing verantwortlich zeichnet.
Literatur
* Herbert Bauer: Der Benediktweg. München: J. Berg Verlag, 2006. ISBN 3-7658-4160-9
Weblinks
• Offizielle Homepage vom Benediktweg

