Boris Belkin
Boris Belkin (26. Januar 1948) ist ein russischer Violinist.Belkin begann seine Violinausbildung im Alter von sechs Jahren und trat siebenjährig das erste Mal öffentlich unter Kyrill_Kondraschin auf. Er studierte dann an der Zentralen Musikschule des Moskauer Konservatoriums. Bereits als Student konzertierte er mit den großen Orchestern der Sowjetunion, 1973 gewann er den ersten Preis im nationalen Violinwettbewerb der UdSSR.
1974 emigrierte Belkin in den Westen, wo er mit den bedeutenden Sinfonieorchestern der USA, Kanadas, Englands, Deutschlands und Israels auftrat und unter Dirigenten wie Vladimir_Ashkenazy, Leonard Bernstein, Sir Charles Groves, Bernard Haitink, Gunther Herbig, Erich Leinsdorf, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Klaus Tennstedt, Kurt Sanderling, William Steinberg, Christoph von Dohnanyi, Charles Dutoit und Myung-Whun Chung konzertierte.
Er spielte u.a. die Violinkonzerte von Tschaikowski, Sibelius, Strauss, Bruch, Prokofjew und Schostakowitsch auf CD ein. Er trat auch in verschiedenen Fernsehproduktionen auf, so spielte er u.a. mit dem New York Philharmonic Orchestra unter Leonard Bernstein Tschaikowskis Violinkonzert und mit dem Orchestre National de France Ravels Tzigane, in einer Filmbiografie Sibelius' spielte er dessen Violinkonzert mit dem Schwedischen Rundfunkorchester unter Ashkenazy.
Im Sommer gibt Belkin regelmäßig Meisterkurse an der Accademica Chigiana in Siena.
Weblinks
• Kurzbiographie (englisch) auf loddingkonsert.se

