Belize Barrier Reef
Das Belize Barrier Riff in der Karibik ist das längste Barriereriff in der nördlichen Hemisphäre und das zweitgrößte nach dem australischen Great Barrier Reef.
Unzählige Koralleninseln säumen die 256 km des Riffs und bieten Möglichkeiten für alle Arten des Wassersports. Es stellt ein Paradies für Angler, Taucher und Schnorchler dar. Das Riff bietet über 350 Fischarten eine Heimat. Entlang des Belize Barrier Reef liegen viele kleine Inseln, die sogenannten Cayes. Die bekanntesten sind Ambergris Caye, Caye Caulker, Caye Chappel, St. Georges Caye, Tobago Caye und South Water Caye.
Mit drei von vier karibischen Atollen verfügt Belize über die größte Dichte solcher Atolle in der gesamten Karibik. Sowohl sanftes Tauchen entlang der Küste als auch wildere Meeresspots bieten dem Taucher eine ausgewogene Mischung zwischen Riffen, Wänden, Höhlen und Koralleninseln. Das Great Blue Hole (Großes blaues Loch) mitten im Lighthouse Reef ist etwa 80 km von Belize City entfernt. Ursprünglich war es eine Höhle, die in sich zusammenbrach, als vor rund 10.000 Jahren Land im Meer versank. Auf der Meeresoberfläche ist ein Kreis mit 330 Meter Durchmesser sichtbar. Das Blaue Loch ist 130 Meter tief und bietet ein unvergleichliches Taucherlebnis zwischen Stalaktiten und Stalagmiten. Bekannt geworden durch Jacques Cousteaus Fernsehfilm sind es nun die bekanntesten Tauchgründe von Belize.

