Belgische Kolonien
Die Belgischen Kolonien wurden durch Belgien erst sehr spät aufgebaut, ähnlich wie beim Deutschen_Reich und Italien. Dies hängt damit zusammen, dass der eigentliche belgische Staat erst seit 1830 existiert, vorher war dieses Gebiet ein Teil der Niederlande.
Belgien hatte hauptsächlich in Afrika Kolonien:
Kongo-Freistaat/Belgisch-Kongo (früher Zaire, heute: Demokratische Republik Kongo) als persönliches Eigentum des Belgischen Königs Leopold_II., später in eine belgische Kolonie umgewandelt (danach Staatseigentum)
Ruanda-Urundi (heute: Ruanda und Burundi) (Völkerbundsmandat/UN-Treuhandgebiet)
* kleiner, westlicher Teil vom ehemaligen Deutsch-Ostafrika (Völkerbundsmandat/UN-Treuhandgebiet)
Daneben besaß es in Tientsin/China von 1902 bis 1931 ein Gebiet mit Konzessionen. Vermutlich im Tenor der damaligen Verträge mit halbkolonialem Charakter.
Die belgische Herrschaft im Kongo wurde auch durch die sogenannten ?Kongo-Gräuel? bekannt (siehe auch: Edmund Dene Morel).
Siehe auch
*Imperialismus

