Belagerung von Lissabon
Die Belagerung und Eroberung des muslimischen Lissabon im Jahre Katapulte wurden zerstört und ein Belagerungsturm blieb im Morast stecken. Die Deutschen Truppen erreichten bis zum 16. Oktober mit flämischer Hilfe die Unterminierung der Stadtmauer, sodass sich eine Bresche schlagen ließ. Doch der Angriff lief nicht koordiniert ab. Stattdessen griffen die Flamen bereits an, als die Deutschen noch ihre Truppen sammelten. Da die Flamen alleine den Mauren unterlegen waren, schlug dieser Angriff fehl. Am 19. Oktober hatten die Engländer einen zweiten Belagerungsturm fertiggestellt. Als er an die Mauer gerollt wurde, wurde die Lage kritisch für die Verteidiger. Als dann gleichzeitig die Flamen das Stadttor beschossen, schwer beschädigten und die Deutschen die alte Bresche einnahmen und den Verteidigern die ersten größeren Verluste zufügten, gaben die Mauren auf und willigten der Übergabe ein.
Ergebnis
Bei den Kreuzrittern gab es außer bei den anfänglichen Scharmützeln außerhalb der Stadt, bei denen nicht mehr als 500 Mann getötet oder verwundet worden sein dürften, nur bei dem misslungenen Angriff der Flamen auf die Bresche nennenswerte Verluste.
Insgesamt beliefen sich die Verluste auf Kreuzfahrerseite auf etwa 1.000 Tote und Verwundete.
Die Mauren hatten zu Beginn etwa 5.000 Mann an Truppen in der Stadt. Außerhalb weitere 2.000, von denen etwa die Hälfte bei den Scharmützeln in der Umgebung fiel, während der Rest sich in die Stadt zurückzog. Für die restlichen Truppen gab es nur noch bei dem misslungenen Angriff der Flamen und beim letzten und erfolgreichen Angriff der Deutschen auf die Bresche nennenstwerte Verluste. Hier fielen insgesamt etwa 2.000-3.000 Mann. Insgesamt verloren die Mauren also zwischen 3.000 und 4.000 von ursprünglich 7.000 Mann.

