Béla Bartók (Kammermusik)
Im Mittelpunkt von Béla Bartóks Kammermusikschaffen stehen seine sechs Streichquartette.Streichquartett Nr. 1 op. 7, Sz 40 (1908–1909)
# Lento - attacca:
# Poco a poco accelerando all'allegretto - Introduzione. Allegro - attacca:
# Allegro vivace
Das Quartett wurde am 19. März 1910 in Budapest uraufgeführt. Zwei Tage zuvor wurde ein Konzert mit Werken von Zoltán Kodály gegeben. Beide Ereignisse werden als der ?doppelte Geburtstag der modernen ungarischen Musik? bezeichnet.
Das erste Streichquartett zeigt deutlich die Auseinandersetzung Bartóks mit der Musik der deutschen Spätromantik (Wagner sowie Schönbergs Verklärte Nacht) und der Musik Debussys.
Streichquartett Nr. 2 op.17, Sz 67 (1915–1917)
# Moderato
# Allegro molto capriccioso
# Lento
Streichquartett Nr. 3 Sz 85 (1927)
# Prima parte: Moderato - attacca:
# Seconda parte: Allegro - attacca: Ricapitulazione della prima parte: Moderato
# Coda: Allegro molto
Uraufführung am 19. Februar 1929 in London. Das dritte Quartett ist das kürzeste und am meisten konzentrierte Streichquartett Bartóks.
Streichquartett Nr. 4 Sz 91 (1928)
# Allegro
# Prestissimo, con sordino
# Non troppo lento
# Allegretto pizzicato
# Allegro molto
Streichquartett Nr. 5 Sz 102 (1934)
# Allegro
# Adagio molto
# Scherzo. Alla bulgarese
# Andante
# Finale. Allegro vivace
Streichquartett Nr. 6 Sz 114 (1939)
# Mesto - Piu mosso, pesante - Vivace
# Mesto - Marcia
# Mesto - Burletta
# ''Mesto
Uraufführung am 20. Januar 1941 in New York (Kolisch Quartett), 1946 europäische Erstaufführung in Budapest (Waldbauer-Quartett)

