Beilfleck-Rotwidderchen
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! Wissenschaftlicher_Name
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| class="taxo-name" | Zygaena loti
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| class="Person" | (Denis & Schiffermüller, 1775)
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Das Beilfleck-Rotwidderchen oder Beifleck-Blutströpfchen (Zygaena loti) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Widderchen (Zygaenidae).
Merkmale
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 27 bis 30 Millimetern. Sie haben gelbgraue (Weibchen) bis graublaue (Männchen) Vorderflügel auf denen fünf rote Flecken, die teilweise ineinander überfließen zu finden sind. Der Fleck an der Flügelspitze besteht eigentlich aus dem fünften und sechsten Fleck, die ineinandergewachsen sind und hat die Form eines Beils. Die Hinterflügel sind rot und haben einen schwarzen Rand. Die Flügel sind abgerundet und die Beine sind weiß. Selten sind bei männlichen Tieren Andeutungen eines Hinterleibsgürtels zu finden.Heiko Bellmann: Der Neue Kosmos Schmetterlingsführer, Schmetterlinge, Raupen und Futterpflanzen, S. 56, Frankh-Kosmos Verlags-GmbH & Co, Stuttgart 2003, ISBN 3-440-09330-1
Die Raupen werden ca. 20 Millimeter lang. Sie sind olivgrün oder gelbgrün gefärbt und haben auf jedem Segment ein je zwei gelbe und zwei schwarze Punkte. Bei manchen Tieren kommen sich die schwarzen Punkte der benachbarten Segmente sehr nahe. Sie haben kurze büschelweise gruppierte, schmutzig weiße Haare.
Vorkommen
Die Tiere kommen in Süd- und Mitteleuropa, im Altai und in Vorderasien auf warmen, sonnigen Kalkmagerrasen, blühenden Hängen, Waldrändern, Lichtungen und Trockenrasen in Höheren Lagen vor.Hans-Josef Weidemann, Jochen Köhler: Nachtfalter, Spinner und Schwärmer, Naturbuch-Verlag, Augsburg 1996, ISBN 3-89440-128-1
Lebensweise
Flug- und Raupenzeiten
Die Falter fliegen von Mitte Juni bis Juli.
Sie treten zwei bis drei Wochen früher als andere Blutströpfchen auf, weil sie sich an die Blütezeit des Bunter_Kronwicke (Securigera varia) und anderen Schmetterlingsblütlern (Faboideae).
Entwicklung
Die Weibchen legen ihre gelben Eier in einschichtigen Gelegen auf den Blättern der Futterpflanzen ab. Die daraus schlüpfenden Raupen überwintern und verpuppen sich erst im Frühling in einem weißen, silbrig glänzenden, festen Kokon. Die Puppe ist schwarzbraun und hat einen gelben Hinterleib.
Gefährdung und Schutz
Rote_Liste BRD: 3 (gefährdet).
Referenzen
Literatur
*Günter Ebert (Hrsg.), Thomas Esche, Rene Herrmann et. al.: Die Schmetterlinge Baden-Württembergs Band 3, Nachtfalter I (Wurzelbohrer (Hepialidae), Holzbohrer (Cossidae), Widderchen (Zygaenidae), Schneckenspinner (Limacodidae), Sackträger (Psychidae), Fensterfleckchen (Thyrididae)), Ulmer Verlag Stuttgart 1993. ISBN 3-800-13472-1
*Manfred Koch, Wolfgang Heinicke: Wir bestimmen. Schmetterlinge. Tagfalter, Eulen, Schwärmer, Spinner, Spanner., Neumann Verlag Radebeul 1991, ISBN 3-740-20092-8
Weblinks
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• www.lepiforum.de: Fotos und Taxonomie
• www.schmetterling-raupe.de
• www.insektenbox.de
• Moths and Butterflies of Europe and North Africa (englisch)
• Ian Kimber: Guide to the moths of Ireland and Great Britain (englisch)
• Foto der Raupe

