Beiboot
]]Ein Beiboot ist ein Boot, das von einem größeren Wasserfahrzeug mitgeführt wird.
Beiboote dienen in erster Linie dem Übersetzen der Schiffsbesatzung, von Passagieren oder Lotsen, dem Transport von Gütern, dem Aufholen_des_Ankers oder der Rettung aus Seenot. Sie werden normalerweise an Deck mitgeführt, meist an Davits längs der Bordwand. Direkt auf Deck verzurrte Boote erfordern einen größeren Aufwand für das Zu-Wasser-Lassen. Unter Umständen werden Beiboote auch geschleppt. Die meisten Beiboote sind heutzutage motorisiert.
Je nach Ausführung bzw. Verwendungszweck gibt es folgende Bezeichnungenen für Beiboote:
• ein sehr kleines Boot, meist als Schlauchboot]
*Moses, Beiboot einer [[Yacht
• (Boot)/'>Gig], Ruderboot in der Berufsschifffahrt
• Tochterboot,' target='blank'>ein Boot, das das Mutterschiff selbständig verlassen und wieder hineinfahren kann
Geschichte
Historisch wurden die Beiboote von Kriegsschiffen in der Reihenfolge ihrer Größe mit bestimmten Bezeichnungen belegt. Dieses System wurde im Laufe der Zeit erweitert und weiter unterteilt, z.B. mit den Zusätzen "klein" und "groß", zuletzt durch weitere Einteilung der einzelnen Typen in eine Reihe von Größenklassen. Diese Typen waren:
*Barkasse], größtes Beiboot
• oder (Beiboot)/'>Kutter],_in_der_Regel_größtes_an_Davits_aufgehängtes_und_damit_für_plötzliche_Notfälle_taugliches_Beiboot
•_
• das Boot des Kommandanten, an Davits am Schiffsheck
*Jolle], bis Ende des 19. Jh. kleinstes Beiboot
• Kutter an aufwärts konnten diese Beiboote gesegelt oder gerudert werden, die kleineren waren in der Regel nur zu rudern, die Gig wurde nie gesegelt. Später erhielten die größeren Beiboote zunächst Dampfmaschinen, dann Motoren.
Die Größe der einzelnen Boote war je nach Zeit und Größe des Schiffes verschieden. Die relativ kleine [[Bounty (Schiff und Meuterei)|Bounty] (1787 ausgerüstet) führte unter der Bezeichnung Barkasse ein Boot mit nur sieben Metern Länge, Ende des 19. Jh. war eine Barkasse mindestens 10 bis 12 Meter lang.

