Bei Dao
Bei Dao ?? (bürgerlicher Name: Zhao Zhenkai ???) (1949 in Peking) ist ein chinesischer Essayist und Lyriker.In den 1970er Jahren beginnt er zu schreiben, zuerst Gedichte, später, im Jahre 1974, auch einen kurzen Roman mit dem Titel Wellen (?? Baodong). Bedingt durch die politische Situation der damaligen Zeit der Kulturrevolution, entsteht diese Art der Literatur im Geheimen und ist einer ausgewählten Leserschaft - bestehend aus einigen Freunden - vorbehalten. Nach der politischen Entspannung Ende 1978 gründet Bei Dao zusammen mit Mang Ke ?? die Literaturzeitschrift "Heute" (?? "Jintian").
Bei Dao nimmt insbesondere wegen seiner Gedichte einen wichtigen Platz in der Geschichte der zeitgenössischen_chinesischen_Literatur ein. Die Mehrzahl seiner Gedichte drücken intime und oft dunkle Gefühle aus, beschreiben Albträume oder entwerfen reich bebilderte Fantasien in einem modernen Stil, dem man bisweilen seine "Obskurität" vorgeworfen hat. Bei Dao's Stil wird deshalb von der chinesischen Literaturkritik oft auch als "Nebeldichtung" (??? menglong shi) bezeichnet.
2005 erhielt Bei Dao den Jeanette-Schocken-Preis - Bremerhavener Bürgerpreis für Literatur.
Weblinks
Siehe auch: Liste chinesischer Schriftsteller

