Behnisch Architekten
(1990)]]
thumb|thumb|Teilstück_des_Behnisch-Hauses,_Krefeld_(2002)
Behnisch Architekten ist ein Architekturbüro mit Hauptsitz in Stuttgart. Das Büro hat eine wechselvolle Geschichte unter verschiedenen Namen (unter Anderen Behnisch & Partner) und Zusammensetzungen der Partner. Die Gründung geht auf Günter Behnisch zurück.
Ansatz
Das Büro bemüht sich, den menschlichen Maßstab zur Grundlage ihrer Architektur zu machen. Eine "relaxte" Atmosphäre, bei dem das Wohlergehen der Nutzer im Mittelspunkt steht ist die Zielvorstellung beim Entwerfen. Die Nutzung des natürlichen Tageslichts und die Verwendung einfacher Baumaterialien sind in vielen der Bauten wiederzufinden.
Geschichte
1952 gründete Günter Behnisch ein Architekturbüro unter seinem Namen, das er bis 1956 mit Bruno Lambart betrieb. 1966 erfolgte die Gründung der Architektengruppe Behnisch & Partner, zu der Günter Behnisch, Fritz Auer, Carlo Weber (bis 1979), Winfried Büxel und Erhard Tränkner gehörten. Manfred Sabatke kam 1970 dazu, später auch Stefan Behnisch und Christian Kandzia.
1989 eröffnete dann ein zweites Büro unter dem Namen Behnisch und Partner Büro Innenstadt, geleitet von Stefan Behnisch. 1991 wurde das Büro selbstständig. Als sich die Partner Büxel und Tränkner 1992 und 1993 zur Ruhe setzten, lief das Büro unter dem Namen Behnisch, Sabatke, Behnisch weiter, dann unter dem Namen Behnisch und Behnisch. 1997 kehrte das Büro zum Namen Behnisch und Partner zurück.
1999 wurde ein zweites Büro in Venice, einem Stadtteil von Los Angeles in Kalifornien gegründet, um die Aktivitäten auf dem nordamerikanischen Markt zu verstärken. Das Büro firmiert unter dem Namen Behnisch Architects, Inc..
Werke (Auswahl)
* 1954 - 55 Hans-Baldung-Gymnasium, Schwäbisch Gmünd
* 1959 - 63 Staatliche_Fachhochschule_für_Technik, Ulm an der Donau
* 1961 Rathaus Mannheim, Mannheim (Projekt)
* 1967 - 72 Olympiagelände in München; in Zusammenarbeit mit Frei Otto
* 1969 Sonnensegel im Westfalenpark in Dortmund
* 1969 - 70 Chorheim der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben
* 1975 Sporthalle, Sindelfingen
* 1976 Krankenhaus Pfaffenhofen, Pfaffenhofen;
* 1977 - 79 Haus Birkach in Stuttgart, Studienzentum der Evangelischen Landeskirche in Württemberg
* 1980 - 87 Zentralbibliothek der Katholischen_Universität_Eichstätt, Eichstätt;
* 1981 - 83 Kurgastzentrum des Staatsbad Salzuflen; ausgezeichnet 1985 vom Bund_Deutscher_Architekten, Nordrhein Westfalen
* 1982 - 84 Herbert-Keller-Haus (Diakonisches Werk), Stuttgart
* 1984 - 90 Deutsches_Postmuseum, Frankfurt am Main
* 1987 - 89 Hysolar-Forschungsinstitut der Universität Stuttgart
* 1989 Deutsche Bundesbank Frankfurt, Frankfurt am Main (Projekt)
* 1989 - 91 Stadtbahnhof Stuttgart-Feuerbach, Stuttgart
* 1989 - 97 Landesgirokasse am Bollwerk, Stuttgart;
* 1990 Pressehaus DuMont Schauberg Verlag, Köln; (Projekt)
* 1990 Kindergarten "Schiff im Weinberg" in Stuttgart-Luginsland
* 1990 Hauptstelle der Landeszentralbank, München;
* 1992 - 93 Bundestag_der_Bundesrepublik_Deutschland, Bonn;
* 1993 ? 05 Akademie_der_Künste, Berlin-Mitte;
* 1994 - 99 Kurmittelhaus, Bad Elster;
* 1995 - 96 katholisches St._Benno-Gymnasium in Dresden
* 1998 - 99 Sport- und Freizeitbad Grünauer Welle, Leipzig
* 1999 - 02 Behnisch-Haus, Krefeld
* 1999 ? 02 Norddeutsche Landesbank am Friedrichswall, Hannover
* 2000 Lothar-Günther-Buchheim-Museum (Museum der Phantasie), Bernried am Starnberger See
* 2000 - 04 Dänisches Staatsarchiv, Kopenhagen (Kobenhavn)
* 2005 - vsl 2007 Therme Bad Aibling; (im Bau)
Mittelpunktschule "In den Berglen"; Berglen-Oppelsbohm
Schulzentrum Schäfersfeld; Lorch (Württemberg)
* Verwaltungsgebäude für die Deutsche Rentenversicherung Nord in Lübeck-Buntekuh
Literatur
Behnisch & Partner. Bauten und Entwürfe 1952-1974. 2. veränderte Auflage, Verlag Gerd Hatje, Stuttgart 1983, ISBN 3-7757-0100-1.
Weblinks
• Website Behnisch Architekten
*
• ?Raum als Geschenk. Architekt Günter Behnisch über seinen umstrittenen Neubau am Pariser Platz?, Tagesspiegel, 11. März 2006

