Beethoven-Haydn-Mozart-Denkmal
Das Beethoven-Haydn-Mozart-Denkmal (auch Komponistendenkmal oder Musikerdenkmal genannt) wurde 1904 vom Bildhauer Rudolf Siemering und dessen Sohn, dem Architekten Wolfgang Siemering, zu Ehren der Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven errichtet.
Beschreibung des Denkmals
. Auf der linken Seite ist der Goldfischteich und das Denkmal zu erkennen.]]
Das Denkmal befindet sich im Großen_Tiergarten von Berlin (Tiergarten-Süd) am südlichen Ende des Goldfischteichs, in der Nähe des nach dem Rückbau der ehemaligen Entlastungsstraße wieder neu entstandenen Floraplatzes.
Das 10 Meter hohe Denkmal hat drei Seiten, an denen sich jeweils die Halbfiguren der Komponisten befinden. Es besteht aus griechischem und Tiroler Marmor und endet in einen Kuppeldach. Auf dessen Spitze halten drei vergoldete Putten einen Lorbeerkranz. Auf dem Dach und an den drei Schmalseiten des Denkmals sind weitere vergoldete Bronze- und Kupfergalvanoplastiken angebracht.
Aufgrund seiner Form wird es im Volksmund auch ?Musikantenofen? genannt.
Eine Besonderheit besteht darin, dass es sich beim Denkmal ?um eines der wenigen Beispiele symbolistischer Kunst im öffentlichen Raum handelt?http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/includes/archiv/arch_0612/nachricht2532.html.
Geschichte
Gegen Ende des Zweiten_Weltkriegs gab es am Denkmal erhebliche Beschädigungen durch Kampfhandlungen. Seitdem waren die seitlichen Maskengehänge und Schwanenhälse, die sich unterhalb des Kuppeldachs befanden, verschollen.
Nach 1945 gab es verschiedene Reparaturarbeiten am Denkmal, jedoch ohne die fehlenden Maskengehänge und Schwanenhälse zu ersetzen.
Zur Sicherung des Denkmals im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Tiergartentunnels wurde es 1996 demontiert und eingelagert.
Seit 2001 erfolgt die Restaurierung. Dabei werden die Marmorteile durch komplizierte Verfahren entsalzen und tiefenkonserviert.
Als der Tiergartentunnel eröffnet wurde und die Entlastungsstraße für den Verkehr nicht mehr notwendig war, begann man mit dem endgültigen Rückbau der Straße, der anschließenden Bepflanzung der Schneise durch den Tiergarten und mit dem Wiederaufbau des Denkmals.
Im Frühjahr 2007 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und das Denkmal wieder in voller Pracht erstrahlen.
Quellen
Weblinks
• Berliner Morgenpost
• Tagesspiegel
• Luise-Berlin.de
• Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
• Bilder vom Denkmal

