Wichtiger Hinweis zum Inhalt des Online-LexikonsBei den auf dieser Seite aufgeführten Texten/Artikeln/Inhalten handelt es sich ausschließlich um fremde Inhalte, die sich die Aschendorff Verlag GmbH & Co. KG ausdrücklich nicht zu Eigen macht. Diese fremden Inhalte, die keiner regelmäßigen Überprüfung unterliegen, sind ausnahmslos solche der freien Enzyklopädie Wikipedia, für die keinerlei Verantwortung übernommen wird.
Lizenzbestimmungen
Der Text/Artikel/Inhalt auf dieser Seite innerhalb der Rubrik "Online Lexikon" basiert, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel
Bedeutungsmaßstab
aus der freien Enzyklopädie
Wikipedia.
Die Inhalte stehen unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation.
Eine Liste der Autoren ist
dort
abrufbar.
Bedeutungsperspektive
thumb|semantisch geleitetes Darstellungsprinzip der
Malerei des
Altertums und des
Mittelalters.
Die
Zentralperspektive, die bereits in der
Antike ansatzweise genutzt wurde, geriet im
Mittelalter wieder in Vergessenheit und machte der Bedeutungsperspektive Platz. Das Räumlichkeitsdenken ging verloren und kehrte erst mit der Renaissance zurück. Stattdessen wurden Figuren und Bildpersonal gemäß ihrer Bedeutsamkeit im Bild dargestellt. So wurden beispielsweise
Heilige in der Mitte eines Bildes groß gezeigt, während sich die
Stifter des Werkes daneben verkleinert abbilden ließen, ohne dass auf räumliche Bezüge oder Proportionen Rücksicht genommen wurde.