Beda Weber
Beda Weber, eigentlich Johann Chrysanth Weber, (26. Oktober 1798 in Lienz, ? 28. Februar 1858 in Frankfurt am Main) war Schriftsteller, Theologe und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung vom 18. Mai 1848 bis zum 12. April 1849.Nach einer Schusterlehre besuchte er das Gymnasium in Bozen, um danach in Innsbruck Philosophie zu studieren. Er trat der Abtei Marienberg in Burgeis/Vinschgau bei, dort nahm er den Namen Beda an. Ab 1821 studierte er Theologie in Innsbruck, später in Brixen.
Nach der Priesterweihe 1828 wurde er Lehrer am Gymnasium der Benediktiner von Meran.
1848 wurde er als Abgeordneter in die Frankfurter Nationalversammlung gewählt und gehörte dort der nationalliberalen Casino-Fraktion um Heinrich von Gagern an. Ab August 1849 war er bis zu seinem Tod Pfarrer der katholischen Gemeinde in Frankfurt. Sein Grab befindet sich auf dem Frankfurter_Hauptfriedhof.
Neben seiner beruflichen Laufbahn schrieb er Biographien, Reiseführer und verlegte die Texte von Oswald von Wolkenstein.
Beda Weber heute
* Unter anderem sind in Lienz, Bozen, Innsbruck, Bruneck und Meran Straßen nach Beda Weber benannt.
* Das Humanistische_Gymnasium von Meran ist nach seinem berühmtesten Lehrer benannt.
* In Meran steht eine Büste Webers auf der Gilfpromenade (seit 1907).
Werke (Auswahl)
* Cartons aus dem deutschen Kirchenleben, Mainz 1858
* Das Thal Passeier und seine Bewohner, Innsbruck 1852
* Die Stadt Bozen und ihre Umgebungen, Bozen 1987 (unveränderter Nachdruck von 1849) (ISBN 88-7014-459-3).
* Handbuch für Reisende in Tirol. In einem Bande; nach dem größeren Werke " Das Land Tirol" vielfach verbessert und berichtigt, Innsbruck 1853.
* Predigten an?s Tiroler Volk, Frankfurt a. M. 1851.
* Tirol und die Reformation in historischen Bildern und Fragmenten. Ein katholischer Beitrag zur nähern Charakterisierung der Folgen des dreißigjährigen Krieges vom tirolischen Standpunkte aus, Innsbruck 1841.
Weblinks
• Portrait
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• Digitalisierte Literatur von Beda Weber online
• Beda-Weber-Gymnasium Meran

