Beate Uhse Erotik-Museum
Das Beate Uhse Erotik-Museum ist ein Museum in Berlin. Es wurde 1996 von der Unternehmerin Beate Uhse eröffnet und befindet sich nahe der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zwischen Kurfürstendamm und Bahnhof_Zoo in der City-West. Das privat geführte Museum, über einem Beate Uhse Sex-Shop gelegen, zeigt auf drei Etagen und auf 2000 m² Ausstellungsfläche circa 5000 Zeugnisse der Erotik aller Zeiten und Völker in überwiegend kostbaren Originalen.Die Ausstellung zeigt überraschend viele japanische und chinesische Bildrollen aus den letzten Jahrhunderten, indische Miniaturen, persische Haremsszenen, auch phallische Motivgaben und einen originalen Phallusschrein aus Japan. Aus Indonesien stammen Fruchtbarkeitsskulpturen, aus Afrika sind Tanz- und Genitalmasken zu sehen. Aus Europa stammen überwiegend erotische Graphik sowie die ersten Kondome. Speziell für Berlin wurde das erotische Werk Heinrich Zilles ausgebreitet sowie das Leben Magnus Hirschfelds besonders gewürdigt. In einem Kino laufen nonstop die ersten pornographischen Filme der Welt aus Frankreich, Böhmen und Ungarn.
Das Museum behauptet von sich, das größte Museum dieser Art weltweit zu sein.
Weblinks
• Kurzvorstellung
* [http://www.washingtonpost.com/wp-srv/travel/index/stories/beck04181999.htm In Berlin, the Art of Sex], Eindrücke zweier amerikanischer Journalisten. The Washington Post, April 18, 1999.
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