Beat Sterchi
Beat Sterchi (12. Dezember 1949 in Bern) ist ein Schweizer Schriftsteller.Nach dem Besuch von Primar- und Sekundarschule machte Beat Sterchi eine Lehre als Metzger. 1970 wanderte er nach Kanada aus, wo er verschiedene Tätigkeiten ausübte und nebenher eine Abendschule absolvierte. Das anschließende Studium der Anglistik an der University of British Columbia bei Vancouver schloss er mit dem Grad eines Bachelors ab. 1975 ging er nach Honduras, wo er in der Hauptstadt Tegucigalpa bis 1977 als Englischlehrer arbeitete und erste Gedichte in englischer und deutscher Sprache veröffentlichte. Von 1977 bis 1982 studierte er an der McGill University in Montréal und arbeitete als Lehrer am dortigen Goethe-Institut. Von 1984 bis 1994 lebte Sterchi als freier Schriftsteller in einem spanischen Dorf in der Nähe von Valencia. Sein gegenwärtiger Wohnsitz ist Bern.
Er erhielt für seine Werke u.a. folgende Auszeichnungen: 1983 den Aspekte-Literaturpreis (zusammen mit Zsuzsanna Gahse) und den Weinpreis für Literatur, 1984 einen Einzelwerkspreis_der_Schweizerischen_Schillerstiftung (für Blösch), 1984 den Buchpreis des Kantons Bern, 1988 den Förderpreis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie, 1996 den Basler Hörspielpreis, 2001 den Literaturpreis der Stadt Bern und 2003 den Preis_der_Welti-Stiftung_für_das_Drama (für Nach Addis Abeba).
Werke
* Blösch, Zürich 1983
* Skizzen aus einem spanischen Dorf, Göttingen 1985
* Going to Santiago, Zürich 1995
* Äm Gessler sy Huet, Belp 1997
* Dr Forstinspäkter, Belp 1997
* Nid lugg lah gwinnt, Belp 1997
* Dr Sudu, Belp 1997
* Vom Elend in den Chefetagen, Belp 1997
* Ich bin nicht Melania Meiler, Belp 1998
* Das Muttermal, Belp 1998
* Auch sonntags etwas Kleines, Zürich 1999
Herausgeberschaft
* Zur Feier des Tages, Muri bei Bern 1992
Weblinks
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