Beara-Halbinsel
Die Beara-Halbinsel, (auch Caha-Halbinsel genannt), liegt in Irland südlich der Iveragh_Halbinsel (mit dem Ring of Kerry) und gehört zum kleineren Teil zum County Kerry während der größere zum County Cork gehört. Sie liegt westlich der Passstrasse, die die Orte Kenmare im County Kerry und das lebendigere Glengariff im County Cork verbindet.
Die Halbinsel ist bergig aber nahezu baumlos, etwa 50 km lang und am Anfang 15 km breit. Sie verjüngt sich keilförmig und am Ende liegt Dursey Island. Südlich nahe der Küste liegt Bear Island. Der größte Ort auf der Halbinsel Castletownbere, liegt im Schutz dieser Insel. In ihrer touristischen Attraktivität fällt die Beara Halbinsel gegenüber den nördlicheren Halbinseln nur wenig ab. Der Ring of Beara ist für Busse nicht befahrbar und daher ist sie weniger erschlossen.
Die Halbinsel ist nach der altirischen Fruchtbarkeitsgöttin Beara (Caillech Bhéarra) benannt und hat außer dem Felsen von Kilcatherine an der Nordküste, der der Göttin gewidmet ist, einiges an prähistorischen Monumenten zu bieten. Ihre Christianisierung erfolgte als ?Nonne von Beara?.
Cork und Kerry bieten eine Konzentration von:
Über 600 Menhiren
* 200 kurzen Steinreihen mit 2 bis 6 Steinen
* 87 Boulder_Burials
* 18 Wedge tombs
* viele Steinkreise.
Die Zahl der Steinkreise ist unübersehbar. Unter ihnen ragen die von Ardgroom, Derrintaggart West, Dromroe, Kenmare und Uragh heraus. Wedge tombs (Killough East, Kilmacowen) und Boulder tombs sind die Vertreter der megalithischen Bauwerke. Hier ist aber auch ein Sortiment an Bullaun- und Oghamsteinen, sowie der Typ des Ringforts (Teernahillane) vertreten. Nicht zuletzt sind die für Irland obligatorischen Heiligen_Quellen recht zahlreich. Der Kupfer- und der zugehörige Malachitabbau zwischen Allihies und Castletownbere hat hier eine mehrtausendjährige Tradition.
Siehe auch: Ring of Beara
Literatur
* Brenneman, W. and M.: Crossing the circle at the holy wells of Ireland. 1995, ISBN 0813915481.
* Harbison P. National monuments Ireland
* Healy E.: In search of ireland´s holy wells. 2001, ISBN 0-86327-865-5

