SStB - Grünbach und Conegliano
Die Dampflokomotiven SStB - Grünbach und Conegliano waren zwei Stütztenderlokomotiven der Südlichen_Staatsbahn (SStB) Österreich-Ungarns nach Bauart Engerth.
Die beiden Lokomotiven wurden von der Lokomotivfabrik_der_WRB 1855 geliefert.
Sie erhielten die Namen ?GRÜNBACH? und ?CONEGLIANO?.
Die Lokomotiven dieser Reihe kamen 1858 im Zuge der Privatisierung österreichischer Staatsbahnen zur Südbahngesellschaft, die sie als Reihe 28 (ab 1864 als Reihe 24) bezeichnete.
1862 reihte die Südbahngesellschaft eine weitere Maschine (?CHIESE?) in diese Reihe ein, die sie vom lombardischen Netz (LVStB) erhalten hatte.
(In manchen Listen scheint auch die ?CONEGLIANO? als Lokomotive der LVStB auf.)
Die drei Maschinen wurden in 590 bis 592 umnummeriert.
Sie wurden 1869 (?GRÜNBACH?) und 1874 ausgemustert.
Eine baugleiche Lokomotive kam mit dem Namen ?POPRAD? zur Östlichen_Staatsbahn (ÖStB).
Weitere fünf Stück (offenbar ebenfalls baugleiche) Maschinen kamen zur Buschtiehrader Eisenbahn (BEB).
Die ersten vier wurden 1855 von der Lokomotivfabrik der WRB geliefert (?CARL EGON?, ...); die fünfte (?KRALUP?) erst 1861.
Sie erhielten bei der BEB die Nummern 101 bis 105.
Die ehemalige Nummer 103 befindet sich im Technischen_Nationalmuseum_in_Prag.
Literatur
* Herbert Dietrich: Die Südbahn und ihre Vorläufer, Bohmann Verlag, Wien, 1994, ISBN 3-7002-0871-5
* Hans Peter Pawlik, Josef Otto Slezak, Südbahn-Lokomotiven, Verlag Slezak, Wien, 1987, ISBN 3-85416-102-6
* Bernhard Schmeiser: Lokomotiven von Haswell, StEG und Mödling 1840?1929, Nachdruck: Verlag Slezak, Wien, 1992. ISBN 3-85416-159-X

