KkStB 69
Geschichte
Die kkStB 69 war die älteste und stückstärkste Type der Zahnradbahn-Dampflokomotiven der ?Lokalbahn Eisenerz-Vordernberg? (Erzbergbahn).
Die ersten vier Exemplare standen zum Zeitpunkt der Betriebsaufnahme der Zahnradbahn nach dem System_Abt im Jahr 1891 zur Verfügung. 1892 folgten vier weitere, 1893 nochmals zwei Lokomotiven derselben Bauart. Zwischen 1898 und 1908 wurden noch acht Maschinen gebaut, die schon im Eigentum der Kaiserlich-königlichen_österreichische_Staatsbahnen (kkStB) standen. Die damalige Bezeichnung war Baureihe 69.01?18.
Die Höchstgeschwindigkeit auf Zahnradstrecken betrug 12 km/h und wurde bis 1920 schrittweise auf 20 km/h erhöht.
Im März 1938 wurden alle 18 Lokomotiven von der Deutschen_Reichsbahn übernommen und erhielten die Baureihenbezeichnung 97.201?218. Bei den Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) behielten die Lokomotiven ab 1953 diese Nummern.
Bereits 1942 wurden zwei Maschinen zu anderen Bahnen überstellt (u.a. in Thüringen und Ungarn), kamen jedoch wieder zurück zur Erzbergbahn. Ab 1944 wurden einzelne Lokomotiven ausgemustert bzw. verkauft.
Die 97.203, 208, 212, 215 und 217 erhielten einen Giesl-Ejektor.
Mit der Einstellung des Zahnradbetriebes Ende 1978 wurden alle bis dahin noch verbliebenen Lokomotiven ausgeschieden. Einige Exemplare sind als Lokomotivdenkmäler erhalten geblieben, betriebsfähige Maschinen dieser Baureihe befinden sich (ohne Zahnradtriebwerk) im Eisenbahnmuseum Strasshof in Niederösterreich, sowie im Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein in Deutschland. Die 97.201 wurde in mehrere Komponenten zerlegt im Technischen_Museum in Wien ausgestellt, um dem Publikum das Innenleben und die Funktionsweise einer Dampflokomotive zu erklären.
Erhaltene Dampflokomotiven der Reihe
Bilder
Literatur
* Dieter Zoubek - Erhaltene Dampflokomotiven in und aus Österreich, Eigenverlag, 2004, ISBN 3-200-00174-7
Weblinks
• Die Baureihe 97 bei dampflok.at

